Schwere Detonationen erschüttern den Iran: Die USA haben ihre Angriffe offenbar deutlich ausgeweitet, mehrere Städte melden Einschläge. Während Washington von einer laufenden Operation spricht, kündigt Teheran bereits eine drastische Antwort an.
Wie der Sender Al-Arabiya berichtet, waren "in der Nähe mehrerer Stützpunkte der Revolutionsgarden" Explosionen zu hören. Zudem sollen Raketen auch in unmittelbarer Umgebung von Geheimdiensteinrichtungen eingeschlagen sein. Offizielle Bestätigungen aus Teheran dazu gibt es bislang nicht.
Brisant: Aus der Hauptstadt wurden Explosionen nahe dem Büro von Irans Führer Ali Chamenei gemeldet. Der 86-Jährige soll sich allerdings nicht mehr in Teheran aufhalten, sondern bereits an einen sicheren Ort gebracht worden sein.
Ein US-Offizieller sagte gegenüber NBC, dass die Angriffe weiterhin andauern. Nach Informationen der "New York Times" ist das Ausmaß der aktuellen Operation deutlich größer als bei den Angriffen im Juni auf die iranischen Atomanlagen. Mehrere US-Offizielle hätten dies bestätigt.
Die Offensive scheint sich zudem geografisch auszuweiten. Berichten zufolge wurden inzwischen auch aus Isfahan, Qom und Lorestan Explosionen gemeldet. US-Medien sprechen davon, dass "Dutzende Ziele" getroffen worden seien. Demnach befinde sich bereits eine zweite Angriffswelle auf dem Weg.
Iranische Offizielle äußerten sich inzwischen gegenüber Reuters zu den Vorfällen. Demnach seien mehrere Ministerien im Süden Teherans attackiert worden. Gleichzeitig bereite man sich unmittelbar auf "Vergeltung" vor. Die angekündigte Reaktion werde "vernichtend" sein.