Epstein-Befragung

Bill Clinton packt über Frau in Whirlpool aus

Am Donnerstag musste Hillary Clinton im US-Kongress zur Epstein-Affäre Rede und Antwort stehen – jetzt war auch ihr Mann an der Reihe.
Newsdesk Heute
28.02.2026, 15:34
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Erstmals hat der ehemalige US-Präsident Bill Clinton den Abgeordneten im Kongress zu seinen Kontakten mit dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein Auskunft geben müssen.

Laut dem Vorsitzenden des Aufsichtsausschusses, dem Republikaner James Comer, gebe es noch viele offene Fragen an Clinton. Die Demokraten kritisieren hingegen, dass der Fokus auf dem "falschen Präsidenten" liege, wie 20 Minuten berichtet.

Hillary Clinton forderte bei ihrer Befragung am Donnerstag, auch Präsident Donald Trump wegen dessen Epstein-Verbindungen vorzuladen. Die Republikaner im Ausschuss blockieren das jedoch weiterhin.

Comer sprach nach der Anhörung von einer "sehr produktiven" Befragung. Bill Clinton habe versucht, jede Frage zu beantworten. Comer ist überzeugt, dass die Bevölkerung in den USA noch mehr wissen will, sobald das Video und die Abschriften der Befragung veröffentlicht werden.

Mehrere US-Medien, darunter die "New York Times" und CNN, berichten, dass Clinton zu einem Foto befragt wurde, das ihn gemeinsam mit einer Frau in einem Whirlpool zeigt. Das Gesicht der Frau ist darauf unkenntlich gemacht. Clinton habe angegeben, er wisse nicht, wer die Frau sei, und er habe keinen Sex mit ihr gehabt.

In einem später auf X veröffentlichten Video meinte Clinton, er hoffe, dass seine Aussage andere dazu motiviere, vor dem Kongress auszusagen. Außerdem forderte er, dass das Justizministerium alle Epstein-Akten veröffentlicht. "Die Überlebenden verdienen das."

"Nichts gesehen und nichts Falsches getan"

Gleich zu Beginn der Befragung bestritt Clinton, jemals von Straftaten Epsteins gewusst zu haben. In einer Erklärung auf sozialen Medien schrieb er: "Ich habe nichts gesehen und nichts Falsches getan." Die Bekanntschaft mit Epstein sei nur kurz gewesen und lange vor dessen Enttarnung geendet.

Auch Comer betonte vor der Befragung, dass es derzeit keinen konkreten Vorwurf gegen die Clintons gebe. Ziel der Untersuchung sei zu klären, wie Epstein zu seinem Einfluss und Vermögen kam und wer ihn möglicherweise schützte. Clinton sollte zu Fotos, E-Mails und Reisen im Zusammenhang mit Epstein befragt werden.

Bekannt ist, dass Epstein während Clintons Amtszeit 17 Mal im Weißen Haus war und Clinton mindestens 27 Mal mit Epsteins Flugzeug flog.

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