Gewalt gegen Frauen

Eklat im Bundestag – Zuwanderer-Sager von Merz regt auf

Aufregung in Deutschland! Nach einer brisanten Aussage zu Gewalt gegen Frauen steht Kanzler Merz in der Kritik.
Newsdesk Heute
26.03.2026, 22:20
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Am Mittwoch ließ Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) aufhorchen. Thema seiner Rede im Bundestag war Gewalt gegen Frauen. Ihm zufolge würde diese im analogen und im digitalen Raum explodieren. Der Kanzler betonte, dass man dabei auch darüber sprechen müsse, woher diese Gewalt kommt.

Dabei spielte Merz darauf an, dass die Gewalt besonders von Zuwanderern ausgehen würde. Während er dafür von seiner eigenen Fraktion und der AfD Applaus erhielt, wird nun anderorts heftige Kritik am deutschen Bundeskanzler laut.

Kritik von Grüne und Linke

So sagte etwa die Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD), Mehtap Caglar, gegenüber der dpa, dass Merz mit seinen Aussagen bewiesen habe, dass es ihm nicht um den Schutz von Frauen, sondern um politische Instrumentalisierung gehe.

Auch die Linke-Abgeordnete Clara Bünger meinte, dass die Gewalt gegen Frauen schon immer präsent in Deutschland war. Heftiger holte der Grünen-Rechtspolitiker Helge Limburg gegen Merz aus. "Wer wirklich glaubt, patriarchale Gewalt und Femizide seien ein eingewandertes neues Phänomen, der glaubt auch an die Beliebtheitswerte dieses Bundeskanzlers", zitierte ihn der "Kurier".

Noch einen Schritt weiter ging die Co-Vorsitzende der TGD. Sie warf Merz unterlassene Hilfeleistung vor. Wer Gewalt nur dann thematisiere, wenn der Täter ein Migrant sei, lasse jede einzelne Frau im Stich, die Schutz vor patriarchaler Gewalt brauche.

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