5 Tipps gegen kaputt-gebleichte Haare

Haare bleichen ist so ziemlich das schlimmste, das man ihnen antun kann. Nicht selten reagiert Kopfhaut genauso "angefressen", wie der Rest der Haarpracht. Spätestens wenn die Coloration zur Dauerlösung wird, kann das Schäden verursachen. Doch es gibt Hilfe!

Eines gleich vorweg: Jedes Produkt, das verspricht Spliss zu kitten, löst das Problem nicht. Der Weg zum Friseur und zum Schneiden der Spitzen ist unumgänglich. Damit die Haare allerdings auch von oben gesund wieder nachwachsen, braucht die Kopfhaut ebenso viel Aufmerksamkeit, wie die Mähne. 
 

Sie ist rot, juckt, schuppt und hat im schlimmsten Fall schon kahle Stellen? Dann ist höchste Eisenbahn angesagt. Mit welchen Treatments Sie die gereizte Haut und spröden Haare wieder auf Vordermann bringen können, erfahren Sie auf der nächsten Seite!

1. Aloe Vera 
Gegen gereizte Kopfhaut ist die Aloe-Pflanze eine gute Partnerin. Es gibt sie in der Apotheke oder Reformhaus als Gel (nur solche mit mindestens 99 pronzentigem Aloe Vera Anteil verwenden). Das wässrige Gel auf die Kopfhaut auftragen, ganz vorsichtig einmassieren und mehrere Stunden einwirken lassen. Auch gut als Leave-in über Nacht anzuwenden. Mit mildem Shampoo (z.B. Baby Shampoo) auswaschen und anschließend kühl föhnen bzw. luftrocknen lassen.

Spliss und spröde Strähnen? Der Allround-Helfer dazu auf der nächsten Seite! 

2. Kokosöl

Generell ist Styling mit Hitze und Geräten wie Lockenstab, Glätteisen und heißem Föhn "tödlich" für die bereits empfindliche Haarstruktur gebleichter Haare. Um sie wieder geschmeidig werden zu lassen, bietet sich Kokosnussöl, das man mittlerweile in den Asia-Abteilungen diverser Supermärkte oder online in Bio-Qualität bekommt. 

 

Das Fett in der Hand flüssig werden lassen und nach und nach auf die trockenen Strähnen auftragen. Über Nacht einwirken lassen und am nächsten Tag auswaschen. Übrigens: Auch die Kopfhaut freut sich über das Öl! 

Welche Handtücher perfekt für die empfindlichen Haar geeignet sind, erfahren Sie auf der nächsten Seite! 

3. Das richtige Handtuch

Spröde Haare freuen sich über eine sanfte Trocknung. Rubbeln mit einem Handtuch irritiert dabei nicht nur die Kopfhaut. sondern auch Spitzen. Wer auf verknotete Haare verzichten möchte, kann folgende Steps beachten:


Haare bereits vor der Haarwäsche durchkämmen.
Anschließend werden die Haare in ein dünnes Microfaser- oder Waffelpique-Handtuch eingewickelt. Durch die hohe Saugfähigkeit werden die Haare sanft getrocknet. Die Föhn-Dauer kann dadurch stark reduziert werden! 
Nur einen Föhn mit einer Kalt-Taste verwenden und damit die Haare vorsichtig trocken föhnen.


4. Haare richtig "schnüren" 

"Eingeschnürte" Haare, die jeden Tag mit Zopfgummis getragen werden, können besonders leicht abbrechen und raue Partien in den Haarlängen bekommen. Deswegen das Haar möglichst oft offen tragen. Auch die sogenannten "Invisibobbles" haben in letzter Zeit unter Beauty-Fans für Furore gesorgt. Durch ihre Spiral-Struktur sollen sie Spliss und Haarbruch minimieren. Das war auch die Idee der Erfinder (Sophie Trelles-Tvede und Felix Haffa), die einen Haargummi entwickeln wollten, der keinen Abdruck im Haar hinterlässt. 

Wer sich mit der Spiral-Optik von "Invisibobble" nicht anfreunden kann, findet auf dem Instagram-Channel des Unternehmens Frisur-Anleitungen, wie man die Zopfgummis "verschwinden" lassen kann:

 




 


am 22. Mai 2016 um 11:24 Uhr


  

5. Pflegende Produkte

Die richtigen Wirkstoffe sorgen bald wieder für den perfekten Glanz. Ein Unternehmen, das mit seinem Produkt weltweit in den Haar-Salons viel Staub aufgewirbelt hat, ist Olaplex. Das Friseur-Produkt wird während dem Bleichen verarbeitet. Für zu hause gibt es ebenfalls ein Produkt "No. 3", das einmal pro Woche für 10 Minuten als Kur nach dem Waschen verwendet werden kann.

 

Auch Haar-Spezialist Redken kümmert sich um die trockenen Spitzen. Im Programm gibt es eine Haarmaske für "extrem beanspruchtes" Haar.

 

Untertags ist man mit dem "Healing Oil Spray" der Marke "macadamia" auch unterwegs gut versorgt. Ein Pumpstoß und schon versorgt ein feiner Sprühnebel das Haar mit Ölen ohne beschwerend zu wirken.

 

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