Bereits im Oktober kamen 5.000 Menschen zu einer Versammlung im Votivpark, ähnlich viele werden für Dienstag, den 29. März erwartet. Dann gehen die Mitarbeiter der Wiener Privatkindergärten und -Horte sowie die Beschäftigten der schulischen Freizeitpädagogik auf die Straße, um für bessere Arbeitsbedingungen zu demonstrieren.
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Trotz erster Verbesserungen bleiben die zentralen Forderungen an die bildungspolitischen Verantwortlichen des Bundes und der Stadt Wien aufrecht. Diese sind eine Verringerung der Kinderanzahl in den Gruppen, Verbesserung des Fachkraft-Kind-Schlüssels, gesetzlich einheitliche Ausbildung der AssistentInnen in Wien, ausreichend Vorbereitungs- und Nachbereitungszeit sowie bezahlte Reflexionszeit und Vereinheitlichung der Strukturbedingungen durch ein Bundesrahmengesetz.
Die Einrichtungen bleiben an diesem Tag deswegen geschlossen. Davon sind in Wien rund 90.000 Kinder betroffen. Ab 10 Uhr finden die Versammlungen im öffentlichen Raum statt, Treffpunkt ist wieder der Votivpark. Dort werden zum Auftakt einige Reden abgehalten.
Ab 12 Uhr ist schlussendlich ein Demozug über den Ring zum Heldenplatz geplant, vor dem Wiener Rathaus wird eine Zwischenkundgebung stattfinden.
Auf folgender Strecke ist dem ÖAMTC zufolge mit Behinderungen zu rechnen: Sigmund-Freud-Park – Straße des 8. Mai – Währinger Straße – Schottengasse – Ringstraße (gegen die Fahrtrichtung) – Burgtor – Heldenplatz.
Zeitverluste werden auf dem Ring ab Schwarzenbergplatz, Zweierlinie, Alser Straße, Währinger Straße und Maria-Theresien-Straße nicht ausbleiben. Die ÖAMTC-Empfehlung lautet: Großräumig ausweichen.