Die Hitzewelle, die Ende Juni 2026 weite Teile Europas erfasst hat, forderte in Deutschland einen erschreckend hohen Tribut. Laut offizieller Statistik sind während der extremen Temperaturen mehr als 5.500 Menschen zusätzlich gestorben.
Experten sehen einen klaren Zusammenhang zwischen den Rekordtemperaturen und der ungewöhnlich hohen Sterblichkeit. Für diese Jahreszeit liegen die Todeszahlen deutlich über dem Normalwert.
Wie spiegel.de berichtet, handelt es sich um die schwerste Juni-Hitzewelle seit Beginn der Aufzeichnungen. Die extremen Temperaturen hielten tagelang an und setzten besonders älteren und kranken Menschen zu.
Die Hitzewelle war nicht nur ungewöhnlich intensiv, sondern auch ungewöhnlich früh im Jahr. Meteorologen sprechen von einem historischen Ereignis, das in dieser Form noch nie so früh im Sommer aufgetreten ist.
Angesichts der dramatischen Zahlen warnen Gesundheitsexperten vor den Folgen künftiger Hitzewellen. Sie fordern bessere Schutzmaßnahmen für gefährdete Bevölkerungsgruppen.
Auch in Österreich und der Schweiz wurden während der Hitzewelle Rekordtemperaturen gemessen. Die Klimakrise lässt solche Extremereignisse häufiger und intensiver werden, warnen Wissenschaftler.