Auf geht's für die Speed-Asse nach Südamerika! Für die perfekte Winter-Vorbereitung fliegen die rot-weiß-roten Ski-Stars um die halbe Welt, es geht in die chilenischen Anden.
In Mitteleuropa kann man erst Ende September gezielt für Abfahrten trainieren, daher die weite Reise: "Es geht allen gleich. Wir müssen nach Südamerika", klärt ÖSV-Alpinchef Herbert Mandl im Kurier auf.
Die Ski-Stars bereiten sich in Portillo, dem WM-Ort von 1966, auf die kommende Saison vor. Durch die hohen Energiekosten und die Inflation sind auch in Chile die Preise explodiert. Ein Hotelzimmer kostet pro Nacht und Athlet knapp 580 Euro.
Für eine einzelne Trainingsgruppe muss der ÖSV rund 150.000 Euro in die Hand nehmen.
Vincent Kriechmayr und Co. haben auch ein neues Spezialtraining verordnet bekommen: Die ÖSV-Stars trainieren mit einem Langlauf-Coach.
"Wir haben heuer ein Startübungsprojekt ins Leben gerufen, weil wir gesehen haben, dass unsere Abfahrer bei flachen Starts wie in Beaver Creek, Gröden oder Wengen gegen einen Aleksander Aamodt Kilde wertvolle Zeit verlieren. Das ist eine reine Techniksache. Und wenn’s unseren Läufern nur einige Hundertstel bringt, dann kann das schon entscheidend sein", sagt Herrenchef Marko Pfeifer.