Wintersport

Ski-Superstar pfeift auf Slalom, fährt jetzt Abfahrt

Paukenschlag im Ski-Zirkus! Alexis Pinturault gab am Sonntag bekannt, nicht mehr im Slalom zu starten. Der Franzose wird zum Speed-Spezialisten.

Erich Elsigan
Alexis Pinturault geht neue Wege.
Alexis Pinturault geht neue Wege.
GEPA

Karriere-Neustart mit 32! Alexis Pinturault war jahrelang als Allrounder unterwegs, siegte in allen Disziplinen – nur in der Abfahrt nicht. Das soll sich künftig ändern. 

Um seinem Traum, auch in Kitzbühel und Co. ganz oben zu stehen, näher zu kommen, traf der Franzose eine drastische Entscheidung: Er beendet seine Slalom-Karriere.

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    GEPA, Montage "Heute"

    "Die Saison wird für mich ohne kurze Ski stattfinden. Der Slalom hat mir viel Freude und Erfolg beschert: Siege (drei, Anm.), Podestplätze (neun, Anm.) und Erfolge in der Kombi. Aber im letzten Teil meiner Karriere probiere ich etwas Neues", schreibt Pinturault auf Twitter. "Speed hat mir immer Spaß gemacht, aber ich hatte zu wenig Zeit dafür. Ab sofort will ich mich den schnellen Disziplinen widmen. Ich habe viel zu entdecken und zu lernen. Ich freue mich darauf, einen neuen Termin-Kalender zu haben und auf die neue Art zu arbeiten."

    Zumindest dem Riesentorlauf bleibt Pinturault erhalten. "Der bleibt zu 100 Prozent in meinem Programm. Die erste Liebe gibt man niemals auf."

    Pinturault, aktueller Kombi-Weltmeister, gewann in der Saison 2020/21 den Gesamt-Weltcup, holte sechs Mal die Kombi-Kugel und ein Mal die RTL-Wertung. Insgesamt hält der Franzose bei 34 Weltcup-Siegen.

    In der Abfahrt wagte sich der Routinier erst neun Mal über die Piste. Bestes Resultat: Rang 16 im Jahr 2012 (!) in Schladming.

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