Solidarität mit Fernandes

6.000 demonstrieren in München gegen Deepfakes

Die Protestwelle gegen digitale Gewalt weitet sich aus: In der bayerischen Hauptstadt gingen Tausende Menschen auf die Straße.
Newsdesk Heute
30.03.2026, 08:05
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In München haben sich rund 6.000 Menschen versammelt, um gegen sexualisierte digitale Gewalt zu protestieren. Die Demonstration fand als Zeichen der Solidarität mit Moderatorin Collien Fernandes statt.

Die Grünen-Politikerin Katharina Schulze forderte dabei strengere Gesetze gegen manipulierte pornografische Inhalte im Internet.

Politikerin fordert härtere Strafen

Wie der Spiegel berichtet, sagte Schulze: "Wenn man pornografische Deepfakes herstellt oder weiterleitet, muss das in Zukunft strafbar sein." Außerdem müssten Technologieunternehmen stärker in die Verantwortung genommen werden und ihre Algorithmen offenlegen.

Die Erstellung solcher gefälschten Inhalte ist heute technisch sehr einfach möglich. Fotos und Videos können mit wenig Aufwand so manipuliert werden, dass sie täuschend echt wirken – mit verheerenden Folgen für die Betroffenen.

Forderung nach mehr Unterstützung

Schulze sprach sich zudem für mehr Geld für Beratungsangebote, Frauenhäuser und Präventionsarbeit aus. Die Demo in München reiht sich in eine Serie von Protestaktionen ein, die in mehreren deutschen Städten stattfanden.

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