Viele Katzenbesitzer kennen das Szenario: Die Samtpfote macht es sich auf dem Schoß gemütlich und beginnt rhythmisch mit den Pfoten zu kneten. Dieses Verhalten ist völlig normal und hat seinen Ursprung bereits im Kittenalter.
Schon als kleine Kätzchen kneten sie auf dem Bauch der Mutter, um den Milchfluss anzuregen. Auch erwachsene Katzen behalten dieses Verhalten oft bei – als Ausdruck von Geborgenheit und Wohlgefühl.
Nach Angaben von Utopia.de gibt es gleich sieben Gründe für dieses niedliche Verhalten. Das Kneten kann Zuneigung ausdrücken, beim Entspannen helfen oder sogar dazu dienen, das Revier zu markieren.
Wenn deine Katze auf dir knetet, zeigt sie damit vor allem eines: Sie fühlt sich bei dir sicher und drückt ihre Zuneigung aus. Außerdem hat das Kneten eine entspannende Wirkung auf die Samtpfote selbst.
Ein weiterer Grund liegt in den Duftdrüsen an den Pfoten. Beim Kneten geben Katzen Duftstoffe ab und markieren so ihr Revier. Das bedeutet also: Du gehörst zu ihr.
Manche Katzen kneten auch, um sich einen gemütlichen Schlafplatz vorzubereiten oder ihre Muskeln zu lockern. Trächtige Katzen zeigen dieses Verhalten besonders häufig vor der Geburt.
Katzen sind zudem clever: Sie lernen schnell, dass sie durch Kneten deine Aufmerksamkeit bekommen. Wenn deine Katze also knetet, möchte sie vielleicht einfach Streicheleinheiten.
Bei rolligen Katzen kann das Kneten auch Paarungsbereitschaft signalisieren. Wenn deine Katze also plötzlich viel häufiger knetet als sonst, kann das ein Hinweis darauf sein.