Die FIFA hat die Prämien für die kommende Weltmeisterschaft im Sommer nach Kritik aus dem Kreis der Teilnehmer deutlich erhöht. Wie das FIFA-Council bei seiner Sitzung in Vancouver beschloss, werden insgesamt 871 Millionen US-Dollar (rund 744 Millionen Euro) an die 48 teilnehmenden Teams ausgeschüttet. Zuvor war eine Summe von 727 Millionen Dollar vorgesehen.
Fix einplanen können die Teilnehmer – und damit auch Österreich – ein erhöhtes Startgeld. Dieses beträgt künftig zehn Millionen US-Dollar statt bisher neun Millionen. Auch die Zuschüsse für die Vorbereitung wurden angehoben und steigen von 1,5 auf 2,5 Millionen Dollar.
Die FIFA begründete die Anpassung 44 Tage vor dem Eröffnungsspiel mit dem großen kommerziellen Erfolg des Turniers. Die höheren Einnahmen würden es ermöglichen, die Verbände stärker finanziell zu unterstützen.
FIFA-Präsident Gianni Infantino betonte in einer Mitteilung, der Weltverband befinde sich in der "finanziell stabilsten Position seiner Geschichte". Dadurch könne man den Mitgliedsverbänden in bislang nicht dagewesenem Ausmaß helfen und die vorhandenen Mittel wieder in den Sport reinvestieren.