Neue Erkenntnisse gibt es nun über einen dramatischen Unfall, der sich am 4. Juni gegen 12.30 Uhr in Innsbruck ereignet hat. Damals stürzte Mann von der Universitätsbrücke rund sieben bis acht Meter in die Tiefe und kam am Uferbereich bei einem Brückenpfeiler zum Liegen.
Ein Zeuge beobachtete den Vorfall. Nach seinen Angaben lag der Mann zuvor auf der nördlichen Brückenmauer. Als er sich umdrehte, dürfte er das Gleichgewicht verloren haben und abgestürzt sein. Die Ermittler gehen deshalb von einem Unfall aus.
Besonders brenzlig: Der Verletzte lag mit dem Gesicht im Wasser. Zwei Ersthelfer reagierten sofort, zogen den Mann aus dem Wasser und verhinderten womöglich Schlimmeres.
Anschließend übernahmen Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Innsbruck und der Wasserrettung die Bergung. Der Mann wurde nach der Erstversorgung in die Universitätsklinik Innsbruck gebracht. Dort stellten die Ärzte Verletzungen am Kopf sowie an den Beinen unbestimmten Grades fest. Er kam direkt in den Schockraum.
Zunächst war die Identität des Verunglückten unklar. Wie nun durch die Landespolizeidirektion Tirol bekannt wurde, handelt es sich um einen 39-jährigen Österreicher. Der Mann befindet sich weiterhin auf der Intensivstation der Universitätsklinik Innsbruck.
Im Einsatz standen vier Polizeistreifen, 14 Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr Innsbruck, die Rettung mit Notarzteinsatzfahrzeug und Rettungswagen sowie die Wasserrettung Innsbruck.