Autofahrer brauchten am Mittwochmorgen rund um Innsbruck starke Nerven. Auf der Inntal- und Brennerautobahn kam es innerhalb kurzer Zeit zu mehreren Verkehrsunfällen, die den Frühverkehr massiv ausbremsten.
Der erste Crash passierte gegen 6.30 Uhr auf der Brennerautobahn bei Innsbruck-Süd in Fahrtrichtung Italien. Im Bereich Zenzenhof krachten Fahrzeuge bei einem Auffahrunfall ineinander, auch ein Lkw war daran beteiligt.
Nach ersten Informationen wurden dabei mehrere Personen verletzt. Das Rote Kreuz sprach von insgesamt vier Betroffenen, darunter zwei Kinder.
Die Folgen waren rasch auf der gesamten Strecke spürbar. Im entstandenen Rückstau ereignete sich wenig später ein weiterer Auffahrunfall, der die Situation zusätzlich verschärfte. Gegen 8 Uhr reichte die Kolonne, vor allem bei den Lastwagen, bereits bis nach Mils bei Hall zurück.
Wegen der angespannten Verkehrslage wurde auch die Lkw-Dosierung am Grenzübergang Kufstein-Kiefersfelden aktiviert. Dadurch soll verhindert werden, dass noch mehr Schwerverkehr auf die ohnehin belasteten Autobahnen gelangt.
Bei einem der Unfälle war zudem ein Elektroauto beteiligt. Deshalb wurde die Berufsfeuerwehr Innsbruck alarmiert, um das Fahrzeug abzusichern.
Doch damit war das Verkehrschaos noch nicht vorbei. Gegen 7.30 Uhr kam es auf der Inntalautobahn zwischen Innsbruck-West und dem Bergiseltunnel in Fahrtrichtung Kufstein zu einem weiteren Unfall. Ein Pkw geriet ins Schleudern und prallte offenbar gegen die Leitschiene. Der Lenker wurde laut ersten Informationen leicht verletzt.
Zusätzlich meldete die Leitstelle Tirol bereits kurz nach 6 Uhr einen weiteren Verkehrsunfall auf der A12 bei Haiming in Fahrtrichtung Arlberg. Mehrere Unfälle, dichter Frühverkehr und regnerisches Wetter sorgten damit für einen denkbar schlechten Start in den Tag auf Tirols wichtigsten Autobahnen.