Verdächtiger in Haft

80 Stunden Flucht! DNA-Spur entlarvte Dorotheum-Räuber

Eine DNA-Spur führte die Ermittler zum mutmaßlichen Dorotheum-Räuber. Spezialkräfte nahmen einen amtsbekannten Mann in der Nacht auf Montag fest.
Newsdesk Heute
10.08.2026, 09:18
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Die Flucht dauerte nur etwas mehr als 80 Stunden: Nach dem bewaffneten Überfall auf eine Dorotheum-Filiale in der Währinger Straße haben Sondereinheiten den mutmaßlichen Täter in Wien festgenommen. Laut "Heute"-Informationen soll der 36-Jährige polizeibekannt sein und saß bereits in Haft.

Der Überfall hatte am vergangenen Donnerstag einen Großeinsatz ausgelöst. Kurz nach 15 Uhr stürmte ein maskierter und bewaffneter Mann in das Schmuckgeschäft. Weil zunächst eine Geisellage befürchtet wurde, rückten neben zahlreichen Polizisten auch WEGA, Cobra und eine Verhandlungsgruppe an. "Heute" berichtete.

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Die vier Angestellten konnten jedoch ins Freie flüchten. Noch bevor Spezialkräfte das Geschäft betraten, entkam auch der Täter offenbar durch einen Hinterausgang. Den zuvor aus Vitrinen geraubten Schmuck ließ er zurück.

DNA-Spur überführte Täter

Lange blieb der Mann nicht verschwunden. Unter anderem führten am Tatort gesicherte DNA-Spuren die Ermittler des Wiener Landeskriminalamtes zu einem bereits polizeibekannten Verdächtigen.

In der Nacht auf Montag erfolgte schließlich der Zugriff: Sondereinheiten stürmten sein Versteck in Wien und nahmen den mutmaßlichen Räuber fest. Derzeit wird er verhört.

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