Wienerin klagt an: "Darf nicht in NÖ impfen gehen"

Symbolbild einer Corona-Impfung
Symbolbild einer Corona-ImpfungGetty Images/iStockphoto (Symbol)
Seit Montag kann man sich für die Corona-Impfung vormerken. Eine 83-jährige Wienerin soll sich aber nicht in Niederösterreich impfen lassen dürfen.

"Mein Mann und ich sind beide Wiener und im 10. Bezirk hauptwohnsitzlich gemeldet", erklärt die 83-jähirge Pensionistin. "Wir haben unseren Nebenwohnsitz im Waldviertel und leben seit der Corona-Pandemie nun in Niederösterreich. Aber gestern habe ich erfahren, dass wir nur in Wien geimpft werden können. Das ist für uns kaum zumutbar."

Der 87-jährige Ehemann soll nämlich einen Schambeinbruch erlitten haben und seitdem nicht mehr richtig gehen können. "Es wird Monate dauern, bis es ihm wieder besser geht und ich bin auch nicht mehr so agil, wie noch vor zehn Jahren", erzählt sie weiter. "Deshalb empfinde ich das als große Frechheit, dass wir für die Impfung extra nach Wien fahren müssen. Vor allem, weil wir in Favoriten leben, wo es wie am Balkan zugeht."

"Impfen auch am Nebenwohnsitz"

"Von Seiten des Bundes gibt es keine Einschränkungen bezüglich des Wohnsitzes für die Impfung", erklärte der Pressesprecher des Gesundheitsministeriums. Dazu würde es nur eine Anmeldung beim niederösterreichischen Vormerksystem, mit Angabe der Daten des Nebenwohnsitzes, benötigen. Bei Problemen solle auf die Aussagen des Bundes verwiesen werden, dass nichts dagegenspricht, so der Pressesprecher abschließend.

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