Um diese Spitzenposition hat sich auf der ganzen Welt niemand gerissen, jetzt gehört sie den Amerikanern: Seit Freitagfrüh ist klar, die USA haben China bei den Covid-19-Fällen längst überholt.
In den USA sind aktuell 85.991 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden (Stand: 27. März, 7 Uhr). Das ist weltweit die höchste Infektionszahl, im Zeitraum von nur 24 Stunden sind hier 18.100 neue Fälle gemeldet worden.
Selbst in China, wo die Pandemie ihren Anfang nahm, sind nach offiziellen Angaben weniger Infektionen (81.782) aufgetreten als in Nordamerika.
Innerhalb von nur zwei Wochen hat sich die neuartige Lungenerkrankung Covid-19 in den Vereinigten Staaten rasant ausgebreitet. Das Epizentrum: die Millionen-Stadt New York. Fast die Hälfte aller Patienten stammen aus dem Big Apple. Hier wurden in Erwartung zahlreicher Todesopfer bereits Zelte als improvisierte Leichenhallen auf den Straßen aufgestellt.
US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag in einer Pressekonferenz Stellung zur aktuellen Krise genommen: Man teste viele Personen und mache einen große Fortschritt. Er hält immer noch daran fest, dass in spätestens drei Wochen wieder zur Normalität übergegangen werden könne. Bis dahin dürfte der Großteil seines Landes bereits infiziert sein, wenn sich keine Trendwende einstellt.
Aber auch Italien wird das Reich der Mitte voraussichtlich noch heute überholen. In dem europäischen Epizentrum sind aktuell 80.589 Fälle bekannt.
Weltweit haben sich nach Angaben von US-Experten bereits mehr als eine halbe Million Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, 24.000 starben an den Folgen. 8.215 Todesopfer gab es bisher in Italien, 4.365 in Spanien, 3.169 in China und 1.298 in den USA.
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