Konkursverfahren eröffnet

91.000 Euro Schulden – nächste Baufirma ist pleite

Eine Baufirma mit Sitz in Lochau ist finanziell am Ende. Nun wurde ein Konkursverfahren am Landesgericht Feldkirch eröffnet.
Michael Rauhofer-Redl
18.03.2026, 12:58
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Über das Vermögen der Firma M Bau GmbH mit Sitz in Lochau wurde nun ein Konkursverfahren mit Masseverwalter am Landesgericht Feldkirch eröffnet, das geht aus einer Aussendung des Alpenländischen Kreditorenverbands (AKV) hervor.

Die Antragstellerin ist Teil der Mangold-Unternehmensgruppe, ein etabliertes Familienunternehmen im Baubereich. Als Generalunternehmen und Baumeisterin ist sie im Großraum Vorarlberg für kommerzielle Bauprojekte tätig. Wie der AKV mitteilt, sind aktuell keine Dienstnehmer betroffen, das die Firma derzeit keine Leute mehr beschäftigt hat. Es haften auch aus der Vergangenheit keine offenen Dienstnehmerforderungen aus.

Probleme seit COVID-Pandemie

Die Gründe für das Abgleiten in die nunmehrige Insolvenz führt die Antragstellerin die COVID-19-Pandemie zurück, die zu einer massiven Reduktion der Wirtschaftsleistung in der Baubranche sowie einer massiven Verteuerung im Bereich der Materialbeschaffung geführt hat.

Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf  91.000 Euro. Gemäß den vorliegenden Unterlagen sind vom gegenwärtigen Insolvenzverfahren derzeit 24 Gläubiger betroffen. Die aktuellen Vermögensverhältnisse werden im Zuge des Verfahrens durch die zuständige Insolvenzverwaltung überprüft.

Derzeit wurden keine Anträge auf Entschuldung eingebracht. Sofern ein entsprechender Antrag von der Antragstellerin nicht eingebracht wird, hat der Insolvenzverwalter etwaiges Vermögen bestmöglich zu verwerten. Ein allfälliges Masseguthaben ist am Ende des Verfahrens als Verteilungsquote an die Gläubigerschaft auszuschütten. Ob im gegenständlichen Verfahren mit einer Quotenausschüttung zu rechnen ist, kann derzeit nicht abschließend beurteilt werden. Die weitere Vorgangsweise bleibt abzuwarten.

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