Am Landesgericht Feldkirch hätte Mittwoch der Prozess gegen die Ex-Geschäftsführer zweier Montafoner Hotels beginnen sollen.
Den Männern wird vorgeworfen, die Republik durch falsche Angaben bei CoV-Förderungen um fast 800.000 Euro geschädigt zu haben. Die Verhandlung musste kurzfristig verschoben werden, wie der ORF berichtet.
Betroffen sind Hotels in St. Gallenkirch und Gaschurn, deren Insolvenz im vergangenen Jahr Forderungen von fast 13 Millionen Euro hinterließ.
Laut Anklage sollen die ehemaligen Geschäftsführer zudem zwischen 2020 und 2024 Geld beiseitegeschafft haben, wodurch Gläubiger auf 1,6 Millionen Euro sitzenblieben.
Die Staatsanwaltschaft wirft Betrug, schweren Betrug und betrügerische Krida vor. Im Falle einer Verurteilung drohen den beiden Männern bis zu zehn Jahre Haft. Ein Ersatztermin für die Verhandlung steht noch nicht fest.