Endlich geklärt

Jahrelanger Wirbel – Behörden-Krimi um Schildkröte

Seltene Schildkröte sorgt seit Jahren für Wirbel: Fund in Dornbirn, DNA-Check, Behörden-Marathon – jetzt steht ihr Umzug nach Deutschland bevor.
Österreich Heute
17.03.2026, 12:51
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Eine unscheinbare Schildkröte hat in Dornbirn für einen echten Behörden-Marathon gesorgt. Seit fast drei Jahren wird geklärt, wo das streng geschützte Tier eigentlich hingehört.

Gefunden wurde die Europäische Sumpfschildkröte bereits im Mai 2023 nahe der Dornbirner Ach – abgegeben von einer unbekannten Person, wie der "ORF" berichtet. Doch dann begann die Bürokratie: Ist das Tier wild oder ausgesetzt? Woher stammt es überhaupt?

DNA-Test bringt Klarheit

Erst aufwendige Untersuchungen brachten die Antwort: Die Schildkröte stammt genetisch aus einer Population rund um den Bodensee. Vermutlich wurde sie bei Hochwasser in die falsche Gegend gespült – ein Ort, der für die wärmeliebende Art völlig ungeeignet ist.

Weil das Tier streng geschützt ist, durfte es aber nicht einfach eingefangen werden. Die nötige Genehmigung kam – rückwirkend – erst jetzt.

Happy End mit Umweg

Aktuell lebt die Schildkrötendame in der Inatura Dornbirn. Dort wird sie betreut, bis sie fit für die Reise ist.

Geplant ist nämlich ein Umzug nach Deutschland: In einer Zuchtstation soll sie künftig zur Erhaltung ihrer seltenen Art beitragen. Der Transport ist aber erst möglich, wenn sie ihre Winterruhe beendet hat.

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