Mit Kanada und Südafrika treffen im Sechzehntelfinale der WM 2026 zwei Teams aufeinander, die erstmals überhaupt die K.-o.-Phase einer Weltmeisterschaft erreicht haben. Für beide Nationen ist bereits der Einzug unter die letzten 32 ein Meilenstein – jetzt winkt der nächste historische Schritt.
Vor allem Südafrika hat sich diesen Erfolg hart erarbeitet. Unter Teamchef Hugo Broos entwickelte sich "Bafana Bafana" in den vergangenen fünf Jahren stetig weiter. Nach Platz drei beim Afrika-Cup 2023 führte der Belgier sein Team nun erstmals in eine WM-K.-o.-Runde. "Wir sind noch nicht zufrieden. Wenn man einmal hier ist, will man mehr", betonte Broos vor dem Duell.
Dabei begann das Turnier für die Afrikaner denkbar schlecht. Nach der 0:2-Auftaktniederlage gegen Mexiko samt zweier Ausschlüsse schien das frühe Aus bereits wahrscheinlich. Doch ein spätes Remis gegen Tschechien und der entscheidende Sieg gegen die Republik Korea brachten Südafrika noch auf Rang zwei der Gruppe A.
Nun wartet mit Kanada der nächste schwere Gegner – erneut einer der drei Gastgeber dieser Weltmeisterschaft. Broos glaubt dennoch an seine Mannschaft: Zeige sie dieselbe Mentalität wie zuletzt gegen Südkorea, sei eine Überraschung möglich. Ein weiterer Aufstieg wäre für Südafrika allerdings "fast schon ein Wunder", so der 74-Jährige.