Für Smartphones und andere kleine Geräte gilt es schon seit Ende 2024, jetzt sind auch Laptops dran: Ab sofort müssen alle neuen mobilen Computer, die in der EU verkauft werden, einen USB-C-Ladeanschluss haben.
Damit endet eine jahrelange Übergangsfrist. Bisher setzten viele Hersteller auf eigene Ladekabel, die mit Geräten anderer Marken nicht kompatibel waren. Proprietäre Rundstecker oder eckige Sonderformate zwangen Nutzer dazu, immer das Original-Netzteil mitzunehmen.
Wie NTV berichtet, soll die Neuregelung Elektroschrott reduzieren. Doch Verbraucher müssen trotzdem genau hinschauen - denn nicht jedes USB-C-Kabel ist gleich.
Die EU-Regelung gilt für mobile Computer mit einer Leistungsaufnahme von bis zu 240 Watt. Die Hersteller sind nun auch verpflichtet, ihre Geräte ohne Netzteil anzubieten. Ein Piktogramm auf der Verpackung zeigt an, ob ein Ladegerät enthalten ist oder nicht.
Während der Stecker immer passt, unterscheidet sich die Kapazität der Stromübertragung erheblich. Ein Standard-Kabel vom Smartphone ist oft nur für 15 bis 27 Watt ausgelegt. Moderne Laptops benötigen aber meist 65 bis 100 Watt oder mehr.
Wer ein ungeeignetes Kabel verwendet, riskiert, dass der Laptop nicht lädt oder eine Fehlermeldung erscheint. Beim Kauf sollte man daher auf die Kennzeichnung "Power Delivery" (USB-PD) und die angegebene Wattzahl achten - nur zertifizierte Kabel garantieren die volle Leistung.