Abfertigung: Frau bekommt nach 33 Jahren 4.000 € zu wenig

Im Bild: Arbeiterkammer OÖ 
Im Bild: Arbeiterkammer OÖ Arbeiterkammer Oberösterreich
Nach über drei Jahrzehnten im selben Unternehmen wurde einer Klagenfurterin ihre Abfertigung ausgezahlt – allerdings zu wenig. Die AK reagierte.

33 Jahre lang war eine Klagenfurterin im selben Unternehmen als Reinigungskraft tätig. Als ihr nach all den Jahren der Abfertigungsbetrag ausgezahlt wurde, kam ihr die Summe etwas niedrig vor. Sie ließ den Abfertigungsbetrag (alt) daraufhin durch die AK-Rechtsexperten überprüfen.

 Zu ihrem Glück: Denn wie Experten herausfanden, wurden der Arbeitnehmerin aufgrund eines Fehlers insgesamt 3.840 Euro vorenthalten.

Nach Durchsicht der Abrechnung kam die Unregelmäßigkeit zum Vorschein: "Der Sachbezug der Dienstwohnung wurde nicht eingerechnet, obwohl andere Naturalbezüge berücksichtigt wurden", erläuterte Verena Spath, AK-Arbeitsrechtsexpertin.

Unsicherheiten durch AK abklären lassen

Der Dienstgeber zahlte nach Intervention der AK-Expertin den Restbetrag an die Klagenfurterin aus. "Arbeitsrechtliche Angelegenheiten wie Arbeitsverträge, Dienstzettel oder wie in diesem Falle die errechnete Abfertigung können bei der kleinsten Unsicherheit von unseren AK-Experten nochmals überprüft werden", bekräftigte AK-Präsident Günther Goach.

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