Abtreibungsgegner schicken Kinder bei Demo in Wien vor

Am Samstag trafen zwei Demos in der City aufeinander: Der "Marsch fürs Leben" der Abtreibungsgegner und die Gegen-Demo der Pro-Choice Bewegung.

Am Samstagnachmittag veranstaltete die Organisation "Marsch fürs Leben" eine Kundgebung am Stephansplatz. Zuvor traf man sich zur Messe in der Karlskirche, anschließend soll die Demo durch die Innenstadt ziehen.

"Marsch fürs Leben" schreibt sich auf die Fahnen, Abtreibung durch Unterstützung von Frauen obsolet machen zu wollen. Einige Demonstranten schwenkten allerdings Schilder mit Aufschriften wie "Abortion is baby murder" ("Abtreibung ist Baby-Mord"). 

Zahlreich vertreten war auch die Gegendemo der "Pro-Choice"-Bewegung, die sich für das Recht zur Selbstbestimmung von Frauen einsetzt. Das Polizeiaufgebot vor Ort sorgte für Aufsehen: Sperrgitter und rund 10 Polizeiautos sowie rund 25 Beamte trennten die Kundgebung von der Gegendemo. 

Die ursprüngliche Route über die Kärntnerstraße wurde rasch von den Gegendemonstranten blockiert, aktuell liefern sich die beiden Gruppen ein Stand-Off in der Wiener Innenstadt. Die Aufstellung des "Marsch fürs Leben" sorgt für Aufsehen: Das Banner ganz vorne wird von Teenies und teilweise Kindern getragen. Eine Twitter-Userin schreibt: "Das Durchschnittsalter in der ersten Reihe beträgt vielleicht 14 Jahre. Elendig, die Kinder allein vorzuschicken."

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