Acai-Beere, Eiweißbrot & Kokoswasser: Die Fettkiller-Neuheiten am Diätradar sind aktuell in aller Munde! HeuteInForm hat das Fettkiller-Trio für Sie unter die Lupe genommen!
Acai-Beere, Eiweißbrot & Kokoswasser: Die Fettkiller-Neuheiten am Diätradar sind aktuell in aller Munde! HeuteInForm hat das Fettkiller-Trio für Sie unter die Lupe genommen!
Fettkiller Nummer 1: Eiweßbrot
Die Lösung der Kohlenhydratproblems? Viele Diäten geben in der Anfangsphase der Diät eine stark kohlenhydratreduzierte und eiweißreiche Ernährung vor. Doch auf Nudeln, Reis und vor allem Brot zu verzichten fällt oft nicht leicht. Eiweißbrot soll nur die Lösung dieses Brot-Probelms bringen.
Zahlreiche Diäten verfolgen die gleiche Strategie: Kohlenhydrate reduzieren. Wer sich tagsüber aber nur von Obst, Gemüse und Fleisch ernährt, der bekommt abends oft Heißhunger auf Brot, Nudeln und Co. Eine neue kulinarische Erfindung könnte jetzt allen Low-Carb-Diätlern das Leben leichter machen. Viel Eiweiß, wenig Kohlenhydrate - so lautet die Zutatenformel des sogenannten Eiweißbrots. Eiweißbrot ist ein Low-Carb-Brot, welches kaum Kohlenhydrate, aber viel pflanzliches Eiweiß enthält.
Eiweiß sättigt langanhaltend, da es den Gherlin-Hormonspiegel im Magen senkt. Gherlin ist für die Entstehung des Hungergefühls verantwortlich. Eiweiß hat auch einen sehr niedrigen glykämischen Index. Das bedeutet, dass der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr von eiweißreicher Nahrung nicht rasant ansteigt und Heißhungerattacken vermieden werden können. Anhänger von Low-Carb Diäten schwören auf das neuartige Nahrungsmittel, da der Körper auf seine Fettdepots zurückgreift, wenn dem Organismus keine Kohlenhydrate zugeführt werden. Zahlreiche Diäten wie beispielsweise die Atkins Diät, die South Beach Diät oder die Dukan Diät.
Eiweißbrot - was ist das? Auf den ersten Blick sieht Eiweißbrot wie ganz normales Brot aus. Der zweite Blick ins Innere des Brotleibs lässt allerdings anderes vermuten. Die Konsistenz des Eiweißbrotes ist ungewöhnlich, da es weich und locker in der Hand liegt. Für die Herstellung von Eiweißbrot werden anstelle des klassischen Mehls Zutaten wie Lupine, Soja, Kleie, Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Mandeln verwendet. Bei normalem Bort beträgt der Eiweißanteil etwa 5 Prozent. Eiweißbrot hat einen enorm hohen Anteil zwischen 20 und 30 Prozent.
Top oder Flop? Eiweißbrot enthält viel mehr Fett als herkömmliches Brot, sprich, es hat weitaus mehr Kalorien, als normales Mischbrot. Man muss sich also auch beim Verzehr des kohlenhydratreduzierten Brotes unter Kontrolle haben. Viele Experten machen die tägliche Kaloriengesamtbilanz für eine Gewichtszu-oder abnahme verantwortlich und nicht die Menge an verzehrten Kohlenhydraten.
Sinnvoll ist der Verzehr allerdings in der Anfangsphase einer Diät. Dies wirkt sich positiv auf den Stoffwechsel aus und verhindert den Abbau von Muskelmasse. In einer späteren Phase sollte man jedoch wieder auf vollwertige und ausgewogene Kost umsteigen. Auch für die abendliche Jause ist Eiweißbrot eine gute Alternative zu herkömmlichem Brot, da man zu späterer Stunde die Kohlenhydrataufnahme reduzieren sollte.
Fettkiller Nummer 2: Die Acai-Beere
Die Acai-Beere soll das neue Schlankheitsmittel schlechthin sein. Die Zauberfrucht soll dankt ihrer Inhaltsstoffe tolle Fatburner-Qualitäten haben. Doch was ist wirklich dran an der Wunderbeere?
Verfechter der dunkelroten Beere schreiben der Acai-Frucht ideale Eigenschaften zu. Demnach hemmt sie die Fettproduktion, regt das Muskelwachstum an und aktiviert den Stoffwechsel. Experten warnen jedoch vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit dem Extrakt der Acai-Beere. Der in dem Obst enthaltene Wirkstoff Ephedrin wirkt unter anderem blutdrucksenkend und kann bei Überdosierung zu Unruhe, Angstzuständen, Übelkeit, Atembeschwerden und Kopfschmerzen führen.
Dennoch muss man der kleinen Beere zugute halten, dass sie vitaminreich und gesund ist. Ähnlich wie andere Beeren-Sorten enthält sie gesättigte Fettsäuren und Antioxidantien. Den Stoffwechsel, und damit die Fettverbrennung, kurbelt sie dadurch aber nicht an.
Fettkiller Nummer 3: Kokoswasser
Die Stars und Sternchen schwören darauf: Kokoswasser. Eine leckere und gesunde Kalorienbremse soll das fruchtige Getränk sein. Wir haben den karibischen In-Drink für Sie unter die Lupe genommen. Die Schönen und Reichen dieser Welt sind ganz wild auf das sogenannte "Agua de Coco" (zu deutsch: Kokoswasser). Beworben wird das schmackhafte Wasser als toller Fettkiller und gesunde Vitaminbombe.
Es handelt sich dabei im Grunde jedoch "nur" um den Saft, der aus der unreifen und grünen Kokosnuss gewonnen wird. Im Gegensatz zur bekannten Kokosmilch ist dieses Getränk also transparent. Wirklich abnehmen wird man mit diesem vermeintlichen Wunderdrink jedoch nicht. Man baut kein Fett ab, wenn man das besondere Wässerchen zu sich nimmt. Es ist aber reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Kohlenhydraten und somit bestimmt nicht schädlich für den Körper.
Als schmackhafte und fruchtige Alternative zu herkömmlichen stillem Wasser eignet sich das Kokoswasser jedoch hervorragend.