Am Donnerstag steht mit Christi Himmelfahrt der nächste Feiertag ins Haus. Da viele Österreicher das verlängerte Wochenende für eine Reise nutzen und einige Veranstaltungen stattfinden, ist auf zahlreichen Straßen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Der ÖAMTC rechnet trotz "noch nicht" so rosigem Wetter mit einem "starken Ausflugsverkehr". Demnach wird schon ein Großteil am Mittwochnachmittag und -abend ins verlängerte Wochenende starten. Daher sei auf den Ausfallsrouten der größeren Städte mit Verzögerungen zu rechnen.
Auch am Sonntagabend prognostiziert man zähen Verkehr, da zu diesem Zeitpunkt alle gleichzeitig ihre Rückfahrt antreten werden. Besonders auf den Autobahnen und einigen Bundesstraßen sei mit Zeitverlusten zu rechnen.
Aber auch in Wien und Salzburg stehen Straßensperren an. So werden in Wien im Zuge des Eurovision Song Contests (ESC) am 14. und am 16. Mai die Ringstraße und einige Straßenzüge um die Wiener Stadthalle gesperrt.
Am Sonntag findet in Salzburg dann der Marathon statt. Daher kommt es zu umfangreichen Straßensperren und Parkverboten. Der ÖAMTC empfiehlt, Park&Ride-Angebote zu nutzen und auf die Öffis umzusteigen.
Gleichzeitig erinnert der ÖAMTC daran, dass erhöhtes Verkehrsaufkommen oft auch zu Unfällen führt. Daher sei es wichtig, schon bei stockendem Verkehr eine ausreichend breite Rettungsgasse zu bilden, denn Einsatzfahrzeuge würden mehr Platz als Pkws brauchen.
Auf mehrspurigen Richtungsfahrbahnen, wie Autobahnen und Autostraßen muss die Rettungsgasse zwischen dem linken und den übrigen Fahrstreifen gebildet werden. Dies gelte auch, wenn man kein Rettungsfahrzeug wahrnimmt. Bei Behinderung von Rettungskräften drohen Strafen von bis zu 2.180 Euro und eine Eintragung ins Vormerksystem.
Neben Österreich gilt die Rettungsgasse auch in Ländern wie Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien, der Schweiz und in Kroatien. In Italien und anderen europäischen Ländern gebe es diese Regelung jedoch nicht. Bei Stau oder stockendem Verkehr müsse dort im Gegensatz zu Österreich der Pannenstreifen frei bleiben, um dort eine Rettungsgasse zu bilden.