Achtung, diese bösen Radars stehen nun in Deutschland

Wer jetzt mit dem Auto durch Deutschland fahren, sollte sich dieses Bild genau einprägen, denn die Deutschen machten jetzt mit einem neuen Gerät Jagd auf Temposünder. Das Gemeine dabei: Man sieht die Kästen von Weitem nur schwer, denn sie sind mit "Tarnkappen" versehen. Und: Sie sind mobil.
Wer jetzt mit dem Auto durch Deutschland fahren, sollte sich dieses Bild genau einprägen, denn die Deutschen machten jetzt mit einem neuen Gerät Jagd auf Temposünder. Das Gemeine dabei: Man sieht die Kästen von Weitem nur schwer, denn sie sind mit "Tarnkappen" versehen. Und: Sie sind mobil.

Urlauber sollten sich von diesem Testgerät der deutschen Polizei in Acht nehmen: Der "Enforcement Trailer" von der deutschen Firma Vitronic sieht aus wie ein Tarnkappen-Bomber und hat eine Menge auf dem Kasten. 

Batteriebetrieben, GSM-Datenübermittlung

Das Besondere an dem batteriebetriebenen Blitzer ist, dass er bis zu fünf Tage an einem Standort stehen gelassen werden kann. Ein integriertes Modem überträgt die Daten drahtlos über GSM an die Behörden. Die Anlage ist mobil und braucht zum Betrieb kein Personal. Die Lidar-Technik erfasst die Geschwindigkeit aller Fahrzeuge auf allen Spuren gleichzeitig.

Das Gerät ist laut Hersteller gegen Vandalismus geschützt. Die Hülle ist abgedichtet, schusssicher und mit einem Alarmsystem versehen. Nach Angaben eines Vitronic-Sprechers wurde das Gerät zusammen mit einem französischen Partner entwickelt. 250 Stück würden bereits in Frankreich eingesetzt. Angaben zum Preis und zu technischen Details macht das Unternehmen nicht. Fachkreise beziffern den Kaufbetrag auf rund 150'000 Euro.

 
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