Auch am Dienstag zeigte ein "Heute"-Lokalaugenschein in der Teststraße beim Wiener Austria Center großen Andrang. Viele Österreicher, dies erläuterte Gesundheitsminister Rudolf Anschober auch im Ö1-Morgenjournal, nützen vor dem Verwandtenbesuch zu Weihnachten dieses Gratis-Angebot. Vor dem Heiligen Abend gibt es nun aber keinen einzigen freien Termin mehr, bestätigte das Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ).
Aber Achtung! Beim Testen gibt es einige Punkte zu beachten, wie die Ärztekammer Wien in einem Dokument festhält. Viele Personen legen den Kopf in den Nacken, wenn ein Nasensabstrich gemacht wird. Das ist falsch!
"Die Abstrichentnahme erfolgt bei gerade gehaltenem Kopf, ohne dass das Kinn angehoben wird. Ein Zurückneigen des Kopfes ist kontraproduktiv und führt geradewegs in Richtung der Schädelbasis. Bei rekliniertem Kopf besteht ein erhöhtes Risiko, die Schädelbasis zu erreichen", so die Experten.
Und weiter: "Um die vordere Öffnung der Nasenlöcher auf Höhe des Nasenbodens zu bringen, kann die Nasenspitze vom Untersucher angehoben werden. Der Abstrichtupfer wird langsam und vorsichtig unter Orientierung am Nasenboden vorgeschoben. Der Nasenboden verläuft parallel zum Gaumen. Der Abstrichtupfer wird so weit vorgeschoben, bis ein Widerstand zu spüren ist. Dies ist je nach Größe des Schädels in 8-12 Zentimetern Tiefe zu erwarten.