Hier werden Bleifüße geblitzt

Achtung! Mobiles Geheim-Radar wechselt jetzt den Ort

Mobile Radargeräte wechseln immer wieder ihren Standort. Nicht überall wird aber die genaue Lage bekannt gegeben. In einer Stadt ist das anders.

Oberösterreich Heute
Achtung! Mobiles Geheim-Radar wechselt jetzt den Ort
Ab Mai steht das mobile Geheim-Radar in Ried an zwei neuen Plätzen: in der Volksfeststraße (im Bild) und am Voglweg
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Bleifüße müssen jetzt zittern: Mehr und mehr Gemeinden verwenden im Kampf gegen Temposünder mobile Radargeräte, die ganz unauffällig in unscheinbar wirkenden Pkw versteckt sind. Für Raser bedeutet das: Sie werden geblitzt, ohne es zu merken.

Im hinteren Bereich sind Blitzer eingebaut, die durch die Scheibe fotografieren. Eingesetzt werden die Wägen vor allem in Wohngebieten, wo sie quasi unscheinbar zwischen anderen Fahrzeugen parken. "Heute" hat berichtet.

Hier ist mobiles Geheim-Radar versteckt

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    In Ried steht ein High-Tech-Radar, das jeden Monat den Standort wechselt.
    In Ried steht ein High-Tech-Radar, das jeden Monat den Standort wechselt.
    Daniel Scharinger

    Stadt gibt neue Radar-Plätze bekannt

    In Ried im Innkreis gibt es mehrere Radar-Autos. Im Gegensatz zu Traun (Bez. Linz-Land) gibt die Bezirkshauptstadt den Ort der eingesetzten Geräte monatlich im Internet bekannt.

    "Die Standorte der mobilen Messeinheiten sind ab Anfang Mai 2024 Voglweg und Volksfeststraße", hat die 12.500-Einwohner-Stadt jetzt auf ihrer Website geschrieben.

    Neue Radargeräte im Einsatz

    Geschwindigkeit, Abstand, Rote Ampeln und jetzt auch die Handy-Nutzung! Radargeräte können immer mehr Vorgaben und Verbote genauestens kontrollieren. Hintergrund: Ablenkung (meist durch Mobiltelefone) ist mittlerweile die häufigste Ursache für tödliche Unfälle in Österreich.

    Mit 25,6 Prozent liegt dieser Grund sogar noch vor dem Rasen (22,7 Prozent). Die Strafverfolgungsbehörden wollen dieser Entwicklung nun mit High-Tech begegnen.

    Die Bilder des Tages

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      Getty Images / ASFINAG ("Heute"-Collage)

      Auf den Punkt gebracht

      • Im Kampf gegen Temposünder setzen immer mehr Gemeinden mobile Radargeräte ein, die in unscheinbaren Autos versteckt sind und Raser ohne deren Wissen blitzt
      • Einige Städte, wie Ried im Innkreis, geben die Standorte der Geräte monatlich im Internet bekannt, während andere Städte die genaue Lage der Radargeräte geheim halten
      • Die neuen Radargeräte können nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch den Abstand, rote Ampeln und sogar die Handy-Nutzung kontrollieren, um gegen die häufigste Unfallursache, Ablenkung durch Mobiltelefone, vorzugehen
      red
      Akt.