Die Polizei warnt vor zunehmenden Einbrüchen in Graz. Symbolbild.
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Aufgrund von mehreren Einbruchsdiebstählen in Graz bittet die Polizei jetzt um Vorsicht und gibt Tipps, wie man sich und sein Eigentum vor den unbekannten Tätern schützen kann. Dabei geben die Beamten zu bedenken, dass ein Einbruch in die eigenen vier Wänden nicht nur ein großer Schock ist, sondern auch zu einer psychischen Beeinträchtigung bis hin zu Angstgefühlen führen kann.
Daher sei es wichtig, sowohl elektronische als auch mechanische sicherheitstechnische Maßnahmen zu treffen. Dabei ist das richtige Verhalten genauso wichtig wie sinnvolle technische Einbruchsicherungen am Haus oder an der Wohnung.
Das Erstellen eines Eigentums- bzw. Inventarverzeichnisses
Fotos von Schmuck- sowie Kunstgegenstände und Notizen von Gerätenummern können helfen
Haus- oder Wohnungsschlüssel sollten vor einer längeren Abwesenheit in ein Schlüsseldepot oder an eine Vertrauensperson übergeben werden
Fenster und Türen (vor allem in unbenutzten Stockwerken) sollten auch bei Anwesenheit verschlossen sein
Bei längerer Abwesenheit sollte man Bankschließfächer mieten
Sparbücher sollten getrennt vom Losungswort aufbewahrt werden
In den Abendstunden sollte man Zeitschaltuhren verwenden
Terassentüren sollten durch einbruchshemmende Rollbalken oder Scherengitter gesichert werden
Für eine möglichst lückenlose Außenbeleuchtung sollte gesorgt sein
Bewegungsmelder sind sinnvoll
Kellerabgänge sollten beleuchtet werden
Außensteckdosen sollten von innen abschaltbar sein, um Einbrechern nicht die Möglichkeit zur Stromabnahme zu geben
Verwende nur hochwertige Schlösser und Schließzylinder
Zeichen der Abwesenheit (volle Briefkästen) sollten vermieden werden
Fenster, Terassentüren und Balkontüren sollten immer geschlossen sein
Vor dem Weggehen sollte man sich versichern, dass Schlösser wirklich versperrt sind
Wohnungsschlüssel sollte man nicht unter Fußabstreifer oder Blumentöpfen verstecken
Unübersichtliche Bepflanzung direkt am Haus sollte vermieden werden
Hilfswerkzeuge für Einbrecher (Leitern, Kisten, usw.) sollten weggeräumt werden
Verdächtige Personen und Fahrzeuge sind der Polizei zu melden (Notruf 133)
Wenn ein Täter flüchtet, sollte man ihn nicht daran hindern, sondern sich Aussehen, Kleidung sowie Fluchtrichtung merken und den Notruf wählen
Grundsätzlich gilt: "Je mehr Hindernisse dem Einbrecher in den Weg gelegt werden, desto schwerer kommt er ans Ziel." Als mögliche Schwachstellen machen die Polizisten Haupteingangstüren, Terrassentüren, Nebentüren, Fenster oder auch Kellerschächte aus.