Achtung! Warnung vor gefälschten Medikamenten

Die Apothekerkammer schlägt Alarm.
Die Apothekerkammer schlägt Alarm.Monika Skolimowska / dpa / picturedesk.com (Symbolbild)
Die Apothekerkammer schlägt Alarm! Derzeit sind vermehrt gefälschte Arzneimittel im Umlauf, vor illegalen Produkten wird eindringlich gewarnt.

Vor dem Hintergrund einer aktuellen Meldung der österreichischen Zollbehörden über den zunehmenden Schmuggel mit gefälschten Arzneimitteln warnen Apothekerinnen und Apotheker die Bevölkerung erneut eindringlich vor dem Erwerb illegaler Produkte.

"Der Handel mit gefälschten Medikamenten ist nicht nur illegal, sondern besonders perfide und moralisch verwerflich. Kriminelle setzen die Gesundheit und das Leben der Menschen aufs Spiel, da es bei derartigen Medikamenten keinerlei Qualitäts- und Herkunftskontrolle gibt“, erzürnt sich Raimund Podroschko, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer.

Sicherheit nur in der Apotheke

Für die Bevölkerung gebe es nur einen einzigen sicheren Weg: jenen in die Apotheke, wie Podroschko betont. "Ausschließlich dort sollte man Medikamente kaufen. Denn nur Apothekerinnen und Apotheker sorgen für die hundertprozentige Sicherheit, dass es sich nicht um Fälschungen handelt. Aufgrund der strengen Auflagen, Sicherheitskontrollen und der engmaschigen Lieferkette haben Fälscherbanden in den heimischen Apotheken keine Chance."

Und weiter: Apothekerinnen und Apotheker garantieren nicht nur die Echtheit von Arzneimitteln, sie sorgen auch dafür, dass sich mehrere Medikamente gleichsam untereinander vertragen. Daher: Gehen Sie auf Nummer sicher und kaufen Sie Ihre Arzneimittel nur in der Apotheke vor Ort."

Besorgniserregende Zahlen

Seit Jahresbeginn verzeichnete die Zollverwaltung österreichweit einen Anstieg der Aufgriffe an Schmuggelmedikamenten um 12,9 Prozent auf insgesamt 3.861 (Gesamtjahr 2020: 3.420 Aufgriffe) Fälle. Dabei wurden von Jänner bis September 2021 insgesamt 190 Kilogramm, 2.157 Packungen, 556 Flaschen und 275.808 Stück an gefälschten oder illegalen Arzneiwaren aus dem Verkehr gezogen. Dies gab das Bundesministerium für Finanzen heute bekannt.

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