Bauchfett

Adipöse Männer haben 3-faches Risiko für Post-Covid

Adipositas erhöht das Risiko für das Post-Covid-Syndrom bei jungen Männern enorm. Das ergab eine Grazer Studie mit 500 Wehrpflichtigen.
Heute Life
13.01.2026, 19:10
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"Adipositas gilt als möglicher Risikofaktor für das Post-Covid-Syndrom", schrieben jetzt Reinhard Domanyi und seine Co-Autoren vom Heeresspital Graz und der MedUni Graz im Journal of Clinical Medicine.

Im Rahmen der Studie wurden 500 männliche Wehrpflichtige, alle 18 Jahre alt, genau vermessen. Wer bereits eine Covid-19-Erkrankung hinter sich hatte, wurde gefragt, ob nach der Infektion noch Beschwerden oder neue Symptome aufgetaucht sind. Für den BMI galten die Definitionen der WHO: Ab einem Wert von 30 spricht man von Adipositas. Auch ein WhtR von 0,5 oder mehr gilt als Hinweis auf zu viel Bauchfett.

Das Risiko steigt deutlich

Die Forscher kommen zu einem klaren Ergebnis: "Von den 376 Teilnehmern mit einer vorangegangenen Covid-19-Erkrankung entwickelten 82 (21 Prozent) ein Post-Covid-Syndrom. Adipositas (BMI gleich oder größer 30) war bei denjenigen mit einem Post-Covid-19-Syndrom häufiger als bei denjenigen ohne (15 Prozent versus fünf Prozent). Adipositas, definiert anhand des BMI, war mit einem höheren Risiko für einen Post-Covid-19-Verlauf assoziiert." Das Risiko war hier um das 2,8-Fache erhöht.

Auch wenn man das Verhältnis von Taillenumfang zu Körpergröße (WHtR) heranzieht, zeigt sich: Wer zu viel Bauchfett hat, ist stärker gefährdet. 26 Prozent der stark Übergewichtigen berichteten von einem Post-Covid-Syndrom, während es bei den anderen 14 Prozent waren. Das Risiko war also auch hier deutlich höher – um den Faktor 2,18.

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