Adriana (34) macht im Gespräch mit "Heute" kein Geheimnis daraus, dass ihr Frauenthemen besonders am Herzen liegen. Mit ihrer Musik und ihrem Verein "Superheldinnen 4 Future" setzt die Kärntnerin sich seit Jahren für mehr Zusammenhalt unter Frauen ein. "Ich glaube einfach, wir Frauen müssen weiterhin stark sein," erklärt sie.
Warum ihr das Thema so wichtig ist, hat auch persönliche Gründe. Die Musikerin blickt auf eine frühere Beziehung zurück, in der sehr traditionelle Rollenbilder vorherrschten. "Der hat schon eher sehr altmodisch gelebt," erzählt Adriana offen – ganz nach dem Motto: "Eine Frau gehört hinter den Herd." Eine Zeit lang hat sie das sogar mitgespielt, schlussendlich aber die Reißleine gezogen.
Auch ihr neuer Song "Männer Männer" basiert auf eigenen Erfahrungen. Darin nimmt Adriana die Männerwelt humorvoll aufs Korn. Doch sie ist sich sicher: "Die Männer vertragen das schon – die Richtigen verstehen das mit Humor."
Beim Thema Gleichberechtigung sieht die Sängerin noch Aufholbedarf. Zwar sind viele Menschen offen für starke Frauen, gleichzeitig nimmt sie aber auch wieder konservativere Tendenzen wahr. Umso wichtiger ist es für sie, die Werte, hinter denen sie steht, weiterzugeben – auch an ihren zwölfjährigen Sohn.
Herausforderungen kennt die 34-Jährige auch aus der Musikbranche. Konkurrenzdenken hat sie durchaus erlebt, viele junge Künstler würden die Branche unterschätzen. Trotzdem hat sie nie ans Aufgeben gedacht. "Wenn man halt selber nicht dahinter ist, dann wird das halt einfach nichts," sagt Adriana. Für sie sei immer klar gewesen: "Aufgeben war für mich sowieso nie eine Option."
Adriana hat auch in Zukunft viel vor: Weitere Songs sind bereits in Planung – außerdem träumt die Sängerin von einem eigenen Konzert mit Liveband – und natürlich von einem Auftritt bei Florian Silbereisen, denn für sie ist klar: "Nichts ist unmöglich."