Im Jänner 2024 hatten Bayerns Sportvorstand Christoph Freund Boey als Rechtsverteidiger zum deutschen Rekordmeister geholt. Durchsetzen konnte sich der Franzose in München bisher aber nicht. Boey, mittlerweile 25 Jahre alt, brachte es auf 37 Einsätze für die Bayern, zuletzt gab es kein Vorbeikommen an ÖFB-Star Konrad Laimer, der sich als Stamm-Rechtsverteidiger festgespielt hatte.
Boeys Zeit in München soll nun zu Ende gehen, trotz eines noch bis 2028 laufenden Vertrag. Laut "AZ" bastelt die Führungsetage der Bayern bereits an einem Winter-Abgang des Franzosen. Dem Bericht zufolge sucht Deutschlands Tabellenführer aktiv nach einem Abnehmer für den Franzosen. Boey soll gehen, und das so schnell wie möglich, heißt es in dem Bericht. Schon bei 15 Millionen Euro würden die Münchner dem Abgang zustimmen, heißt es. Vor knapp zwei Jahren zahlte Deutschlands Rekordmeister noch das Doppelte an Galatasaray Istanbul (30 Millionen Euro).
Dass es nun ganz schnell gehen soll, liegt dem Bericht zufolge auch daran, dass sich Boey in den letzten Wochen nicht immer professionell verhalten habe. Mehr noch, er habe sich den Ärger von Trainer Vincent Kompany zugezogen. So soll sich der Franzose etwa bei einer geplanten Einwechslung zu lange Zeit gelassen haben. Der belgische Bayern-Trainer sei deshalb so sauer gewesen, dass er die geplante Einwechslung des 25-Jährigen wieder strich, Boey weiter auf der Bank schmoren ließ – nicht die einzige Situation, in der der Rechtsverteidiger mangelnde Einstellung gezeigt habe, damit für Ärger in der Kabine gesorgt habe.
Gut für die Bayern jedenfalls: Es soll zumindest mehrere Interessenten geben. Darunter Oliver Glasners Crystal Palace und Boeys Ex-Klub Galatasaray. Die Türken würden demnach die Situation des Franzosen genau beobachten.