Was als entspannter Italien-Urlaub begann, endete für "Heute"-Leser Adam* (Name von der Redaktion geändert) und seine Freundin im Chaos. Das Wiener Paar war Anfang Juli nach Catania geflogen und wollte vier Tage später wieder nach Hause reisen. Doch daraus wurde nichts: Der Ätna, Europas größter aktiver Vulkan, spuckte am Sonntagmorgen erneut Asche und legte den Flugverkehr teilweise lahm – Flüge mussten laut Medienberichten annulliert werden.
Der über 3300 Meter hohe Ätna bricht regelmäßig aus und wird ständig überwacht. Diese sogenannten strombolianischen Eruptionen – explosive Ausbrüche mit Lava und Asche – liefern oft spektakuläre Bilder und ziehen zahlreiche Zuschauer an.
So erging es auch Adam. Eigentlich hätte das Paar am 5. Juli nach Wien zurückfliegen sollen. Stattdessen verbrachten die beiden fast den gesamten Tag am Flughafen in Catania. Von 12.30 bis 22.30 Uhr warteten sie vergeblich auf ihren Flug. Besonders für Ärger sorgte die Verpflegung. "Für vier Cheeseburger, ein Stück Pizza sowie zwei Getränke haben wir 60 Euro bezahlt", erklärt der Wiener.
Das Problem: Der Flug wurde laut Adam nicht gestrichen, sondern immer wieder nach hinten verschoben. "Es war totales Chaos am Flughafen. Glücklicherweise stehen uns nach wie vor die Hotelzimmer zur Verfügung", erzählt der Wiener im Gespräch mit "Heute".
Der Urlauber hielt die Eruption am Sonntag auch mit seinem Handy fest. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie eine gewaltige Rauchwolke aus dem Ätna aufsteigt. Am Montag habe sich die Lage laut Adam weiter zugespitzt. "Mittlerweile sieht man sogar die Lava", berichtet der Wiener.
Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie eine gewaltige Rauchwolke aus dem Ätna aufsteigt. Am Montag habe sich die Lage laut Adam weiter zugespitzt. "Mittlerweile sieht man sogar die Lava", berichtet der Wiener.
Immerhin konnten die beiden ihren Flug auf Montag umbuchen. Große Hoffnungen auf eine rasche Heimreise machte sich der Wiener jedoch nicht: Laut der Website des Flughafens Catania blieben die Starts und Landungen bis 14.00 Uhr eingeschränkt. Wann Adam und seine Freundin tatsächlich nach Wien zurückkehren können, war vorerst offen.