Airbnb ruft Vermieter zur Lärm-Überwachung auf

Airbnb möchte der Lärmbelästigung, die von Gästen zu erwarten ist, welche die Unterkunft für einen Party-Urlaub nutzen, mit neuen Methoden entgegnen.
Es ist erst wenige Monate her, dass Airbnb eine Sicherheitsoffensive angekündigt hat, die für mehr Vertrauen sorgen soll. Diese Maßnahme, die dem Konzern 150 Millionen Dollar kosten wird, erachtete er als notwendig, nachdem der Frieden auf der Plattform durch mehrere Zwischenfälle gestört schien.

Betrugsfälle und Skandale über heimlich angebrachte Überwachungskameras häuften sich. Was mit einer romantischen Vorstellung begonnen hatte, mutierte in seinem Wachstum zu etwas außer Kontrolle geratenem. Künftig sollen Wohnungen, bevor sie freigeschaltet werden, verifiziert werden, um Fake-Inserate zu verhindern.

Offensive zur "Party-Verhinderung"

Es wird zudem Geräte im Angebot geben, die die Lautstärke in der Umgebung messen sollen. Damit kann der Vermieter verhindern, dass seine Kurzzeit-Mieter zu laut werden und damit in ihrem Urlaubs-Feeling die Langzeit-Mieter stören. Die Idee ist an sich plausibel. Kritik erhält sie dennoch, weil man ihr vorwirft, mit solchen Mechanismen Überwachung zu unterstützen. Vermarktet wird die neue Offensive von Airbnb unter dem Schlagwort "Party-Verhinderung". Die Preise für die Überwachungsgeräte, die Vermieter erwerben können, schwanken zwischen 39 und 149 Euro.

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