ÖFB-Star David Alaba baut seinen Rekord bei der Wahl zum österreichischen Fußballer des Jahres aus. Der Wiener wurde von der APA zum bereits neunten Mal mit dem ersten Platz bei ihrer Umfrage unter den Trainern der Bundesliga ausgezeichnet.
Am Donnerstag gibt die Agentur bekannt, dass sich Alaba mit 58 Punkten souverän vor Bologna-Legionär Marko Arnautovic (16 Punkte) und den ex-aequo drittplatzierten Konrad Laimer (Leipzig) und Gernot Trauner (Feyenoord) mit je sieben Punkten durchgesetzt hat.
Spannend: Einer der zwölf Bundesliga-Trainer stimmte gegen Alaba. Austria-Lustenau-Chefcoach Markus Mader wählte einen Rapidler als besten Kicker der Saison. Der Vorarlberger legte sich auf Guido Burgstaller fest. Für die trainerlose Austria gab Sportdirektor Manuel Ortlechner seine Stimme ab. Trainer Manfred Schmid wurde bekanntlich während der WM nach Unstimmigkeiten mit der Klubführung vor die Tür gesetzt.
Alaba ist mit der neunten Auszeichnung souveräner Rekordhalter. Ivica Vastic liegt mit vier Titel vor Herbert Prohaska mit drei Siegen auf Rang zwei.
Der Real-Abwehrboss gewann in seiner ersten Saison in Madrid mit den "Königlichen" die Champions League und die spanische Meisterschaft. Der 29-Jährige wird zitiert: "Es freut mich sehr und hat für mich persönlich einen sehr hohen Stellenwert. Das ist eine große Auszeichnung, die mich stolz und auch dankbar macht, weil es eine riesige Ehre für mich ist. Es ist mir bewusst, dass es für mich ein besonderes Jahr war, und es macht mich glücklich, dass die harte Arbeit auch bei mir in der Heimat anerkannt wird."