Österreich stemmt sich im WM-Sechzehntelfinale gegen die Fußball-Übermacht Spanien. In der Schlussphase zeichnet sich ab: Der Traum vom Wunder-Aufstieg droht zu platzen.
Spanien führt nach Toren von Mikel Oyarzabal (36.) und Pedro Porro (66.) 2:0 und dominiert das Geschehen mit zwei Drittel Ballbesitz und einer Flut an Torchancen.
Eine große lässt Superstar Lamine Yamal in den letzten Minuten der regulären Spielzeit aus, scheitert am Block von Kapitän David Alaba. Dann platzt dem österreichischen Top-Star der Kragen.
Alaba knöpft sich Florian Grillitsch vor, der zur Pause ins Spiel gekommen war. Wohl das Thema: Wie Yamal im eigenen Sechzehner derart frei zum Abschluss kommen kann. Ausbrüche wie diese sieht man vom Kapitän selten, sind wohl Zeugnis der großen Anspannung und Emotionen, die sich nun entladen.
Und: Nur wenige Minuten später schlägt es erneut ein. Das 3:0, wieder ist es Oyarzabal, bringt die bittere Gewissheit, dass Alaba und seine Österreicher heimfliegen müssen.