Carlos Alcaraz hat genug vom vollgepackten Tennis-Kalender. Nach seinem 3:1-Erfolg gegen Jaime Faria bei den US Open kündigte der Spanier an, künftig bewusst Turniere auszulassen.
Alcaraz weiß, welche Folgen die hohe Belastung haben kann. Vor seinem Start in New York musste der 23-Jährige wegen einer Handgelenksverletzung rund vier Monate pausieren.
"In Zukunft werde ich einige Pausen einlegen, einige längere Pausen. Vielleicht keine vier Monate, aber einen Monat, zwei Monate, einige Turniere auslassen, weil es unmöglich ist, sie alle zu spielen", erklärt Alcaraz.
Aus Sicht des Weltranglisten-Dritten ist die Belastungsgrenze erreicht. Viele Spieler seien müde oder würden sich verletzen. Alcaraz erwartet deshalb, dass sich künftig noch deutlich mehr Profis über den engen Terminkalender beschweren werden.
Sportlich läuft es für den Spanier bei den US Open bislang nach Plan. In der dritten Runde trifft der Titelverteidiger auf den Weltranglisten-113. Wu Yibing. Alcaraz zählt gemeinsam mit Alexander Zverev zu den großen Favoriten auf den Titel. Im vergangenen Jahr hatte er im Finale den derzeit verletzten Jannik Sinner bezwungen.