Der ehemalige Barca-Profi Albert Dalmau (34) hat im Podcast "Montiliving" eine Anekdote aus der Saisonvorbereitung 2009 ausgepackt und dabei einem ehemaligen Teamkollegen tief ins Glas schauen lassen.
Damals war Dalmau noch in den Nachwuchsteams der Katalanen aktiv und nahm an einem Trainingslager mit den Profis teil. Mit dabei: Aliaksandr Hleb. Laut Dalmau griff der Belarusse jedoch nicht nur zum üblichen Sportgetränk. "Er wusste, dass er in zwei oder drei Tagen abreisen würde. In der Gatorade-Flasche war zwar Gatorade – aber auch Alkohol", erzählte er.
Hleb war 2008 als großer Name vom FC Arsenal nach Barcelona gewechselt, die Ablöse lag bei rund 17 Millionen Euro. Sportlich konnte er sich bei den Katalanen allerdings nie wirklich durchsetzen. Zwar holte er in der Saison 2008/09 mit Barca das Triple, spielte aber nur eine Nebenrolle und kam insgesamt auf 36 Einsätze.
Es folgten mehrere Leihen, unter anderem zum VfB Stuttgart, zu Birmingham City und zum VfL Wolfsburg. Anfang 2012 wurde sein Vertrag schließlich einvernehmlich aufgelöst.
Rückblickend bereut Hleb den Wechsel. Im Arsenal-Podcast "In Lockdown" sagte er 2020: "Ich kann es noch immer nicht verstehen, warum ich da hingegangen bin. Ich weiß nicht, was passiert ist und was mich zu dieser Entscheidung bewogen hat. Ich hatte Freunde, ich liebte es, mit dem Trainer zusammenzuarbeiten, ich spielte für eines der besten Teams, ich hatte eigentlich alles."
Bei Arsenal hatte der Mittelfeldspieler zuvor starke Jahre erlebt: 130 Spiele, 10 Tore und 21 Assists zwischen 2005 und 2008. Nach seiner Zeit in Barcelona führte ihn seine Karriere noch nach Belarus, Russland und in die Türkei. 2020 beendete Hleb seine Laufbahn.