Alle 18 Tage entsteht in Wien ein neuer Park

"In den kommenden Jahren kommen weitere 137.000 Quadratmeter 'Wohnzimmer im Freien' dazu", so Umweltstadträtin Ulli SIma (SPÖ).
"In den kommenden Jahren kommen weitere 137.000 Quadratmeter 'Wohnzimmer im Freien' dazu", so Umweltstadträtin Ulli SIma (SPÖ).PID/Christian Fürthner
Im Mai wurde Wien zur "grünsten Stadt der Welt" gekürt. Schon jetzt bis es 10.000 "Wohnzimmer im Freien" und der Grünraum wächst ständig weiter. 

"Die Klimamusterstadt Wien ist die lebenswerteste Stadt der Welt und seit heuer auch die 'Greenest City' weltweit. Denn Wien hat als Millionenmetropole einen rekordverdächtigen Grünraumanteil von 53 Prozent, 1.000 Parks als beliebte 'Wohnzimmer im Freien'  und unzählige Grünflächen im Stadtgebiet. Allein die Bilanz der vergangenen zehn Jahre kann sich sehen lassen – 204 Parks mit einer Fläche von 65 Hektar wurden um- oder neugestaltet bzw. neu errichtet", freut sich Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ). 

Im Durchschnitt wächst alle 18 Tage ein neuer Baum

Im Kampf gegen die klimakrisenbedingte Hitze in der Stadt seien gerade die vielen Grünflächen von zentraler Bedeutung: „Deshalb bauen wir die Parks in Wien seit Jahren massiv aus, sodass mittlerweile über 1.000 ‚Wohnzimmer im Freien‘ zur Verfügung stehen“, so Sima. „Allein in den vergangenen zehn Jahren wurden 204 Parks neu errichtet bzw. nach einer umfassenden Umgestaltung wieder eröffnet. Das sind umgerechnet alle 18 Tage ein neuer Park für die Wienerinnen und Wiener“, so Sima. Aber auch entlang der 63 km freien Wasserzugänge, wie an der Alten Donau, gibt es viel Grünraum. Dazu kommen 8.000 ha Stadt-Wald, 500.000 kühlende Straßenbäume und jedes Jahr werden rund 4.500 Stadtbäume neu gepflanzt und aufwändig gepflegt.

137.000 m² neue "Wohnzimmer im Freien" in kommenden Jahren

Wien will sich auf diesem hohen Niveau aber nicht ausruhen. Ganz im Gegenteil sollen in den kommenden Jahren rund 137.000 m² ganz neue oder erneuerte Park- und Grünflächen dazu kommen. Einer dieser umgestalteten Parks wird zu Wiens erstem Cooling-Park, der Esterhazypark in Mariahilf.

Derzeit laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren: Der Esterházypark beim Haus des Meeres wird bis Ende des Sommers umgestaltet. Im Zentrum steht ein rund 30 m2 großer "Coolspot", ein bepflanzter und beschatteter Aufenthaltsort mit Nebeldüsen. Er soll die Umgebungstemperatur um bis zu sechs Grad Celsius abkühlen. Zwei "Klimabäume", fast drei Meter hohe Nebelduschen, werden die Umgebung mit feinem Sprühnebel kühlen. Durch großzügige Entsiegelung von Beton- und Asphaltflächen kommen zu den bestehenden Bäumen und Pflanzen neue Gräser- und Staudenbeete sowie weitere Bäume hinzu, auch sie kühlen angenehm. Schon bald findet man den neuen Cooling-Park sowie jetzt bereits viele andere kühlende Orte Wiens auf der neuen App "Cooles Wien".

Umgestaltet wird aktuell auch der Reumannplatz in Favoriten. Im Herzen Favoritens kommen rund 78.000 Stauden und Gräser und über 100 Bäume dazu – das sind  13 % mehr Grünfläche im zehnten Bezirk. Eröffnet wird im September! Alle Infos zu den Wiener Parks findest Du hier.

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