Vegetarische und vegane Verbände kritisieren die neue EU-Lebensmittelkennzeichnungsregeln, wonach Lebensmittel europaweit gekennzeichnet werden müssen. Laut "Vegane Gesellschaft Österreich" steht ein besonders wichtiger Schritt noch aus: die Definition der Begriffe "vegetarisch" und "vegan".
Vegetarische und vegane Verbände kritisieren die, wonach Lebensmittel europaweit gekennzeichnet werden müssen. Laut "Vegane Gesellschaft Österreich" steht ein besonders wichtiger Schritt noch aus: die Definition der Begriffe "vegetarisch" und "vegan".
Ein besonderer Problempunkt sind laut den Veganern versteckte tierische Produkte in vermeintlich vegetarischen Lebensmitteln. Demnach werden etwa Mineralwasser oder Wein oft mit Gelantine geklärt.
Die EU sehe zwar vor, dass es europaweit Rechtssicherheit darüber geben soll, welche Lebensmittel als vegetarisch oder vegan bezeichnet werden dürfen. Eine entsprechende Definition der EU-Kommission stehe aber immer noch aus, so die Kritik.
Verlassen könne man sich nur auf das V-Label der EVU. Das Siegel gibt es für vegane und vegetarische Lebensmittel und wird in Österreich von der Veganen Gesellschaft Österreich vergeben. Große Einzelhändler, zum Beispiel Billa, SPAR, Hofer und Merkur, kennzeichnen ihre Produkte schon mit dem V-Label.