Alles umsonst? Nordpol wohl in 30 Jahren eisfrei

Tagtäglich wird um die Rettung des Klimas gekämpft. Die Corona-Krise kam fast schon wie gerufen, um das Schlimmste abzuwenden. Forscher sind jedoch anderer Ansicht.
Eine neue Studie der Fachzeitschrift "Geophysical Research Letter" zeigt, dass der Nordpol vor dem Jahr 2050 einen eisfreien Sommer erleben wird. Das beunruhigende an dem Artikel: Egal wie sehr wir uns anstrengen, um den CO2-Ausstoß zu minimieren. Das Ergebnis wird wohl nicht abzuwenden sein.

Eisfreie Sommer kurz wie möglich halten

Die Autoren gehen davon aus, dass die Erde noch rund 1.000 Gigatonnen Kohlenstoffdioxid verträgt. Das ist das Limit, um nicht die 2-Grad-Marke zu überschreiten, die uns in eine Klimakatastrophe stürzen würde. Ganze 40 Klimamodelle untersuchten die Forscher. Wenn wir mit dem Ausstoß so weitermachen wie bisher, bis hin zur Abstufung, so wenig wie möglich CO2 auszustoßen. Also eigentlich, so wie es derzeit ist. Das Ergebnis bei allen Modellen war das gleiche: Der Nordpol wird schmelzen.

Dirk Notz, der Universität Hamburg zeigt sich selbst überrascht von dem Fazit. Jedoch betont er, dass man nun schauen müsse, dass diese eisfreien Sommer möglichst kurz gehalten werden sollen. Man dürfe nicht vergessen, dass es sich beim Nordpol um die Heimat vieler Tiere wie zum Beispiel den Eisbären handelt. Er würde damit seinen Lebensraum verlieren.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Zudem steige der Meeresspiegel deutlich. Das würde zu Überflutungen an vielen Küstenstädten führen. Auch in Europa.

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