Altmünster: Vier Schüsse aus Dienstwaffe

In der Nacht auf Sonntag haben einen 50-Jährigen in Altmünster vier Schüsse aus der Dienstwaffe eines Polizisten getroffen.

Wie am Sonntag ausführlich berichtet, spielten sich in Altmünster (Bez. Gmunden) in der Nacht zuvor filmreife Szenen ab. Ein 50-Jähriger aus dem Salzkammergut lieferte sich einen Schusswechsel mit der Polizei.  

Laut Exekutive hat der Mann schon im Vorfeld vor seiner Familie, Nachbarn und einem Priester angekündigt, sich etwas antun zu wollen. Danach fuhr er mit seinem Auto davon. Mit dabei hatte er zwei Faustfeuerwaffen.

Als ihn die Polizei wenige Stunden danach aufspürte, sprang er laut Staatswanwaltschaft aus dem Wagen und eröffnete das Feuer in Richtung der Lenkerin eines Polizei-Transporters. Drei Projektile schlugen in der Windschutzscheibe ein.

Jetzt ist Ballistik-Experte im Einsatz

Der Beifahrer des Polizeiautos, ein Beamter der Diensthundestaffel, erwiderte das Feuer und traf den Schützen tödlich. 

Wie ein Obduktionsbericht am Montag bestätigte, feuerte der Polizist vier Schüsse aus der Dienstwaffe ab. Einer davon traf den 50-Jährigen tödlich.

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Wie der Schusswechsel genau ablief und wie viele Schüsse insgesamt abgegeben wurden, muss nun ein Gutachten eines Ballistik-Experten klären. Dieser soll am Mittwoch mit der Arbeit beginnen. 

Weiters gilt es noch zu klären, ob der Mann bewußt auf die Polizisten geschossen hat, um dadurch die Beamten zum Zurückschießen zu zwingen.

Suizidgedanken? Holen Sie sich Hilfe, es gibt sie.

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