Deutsche Amazon-Kunden ohne Prime-Abo müssen künftig tiefer in die Tasche greifen, um sich die Versandkosten zu sparen. Der Onlinehändler hat den Mindestbestellwert für den kostenlosen Standardversand von 39 auf 49 Euro angehoben.
Die Änderung erfolgte ohne große Ankündigung. Erst Hinweise von Nutzern in sozialen Netzwerken und Blogs machten auf die neuen Bedingungen aufmerksam.
Wie inside-digital.de unter Berufung auf Winfuture berichtet, ist dies bereits die zweite Erhöhung innerhalb eines Jahres. Erst im August 2025 hatte Amazon den Mindestbestellwert von 29 auf 39 Euro erhöht.
Wer den Mindestbestellwert von 49 Euro nicht erreicht, muss je nach Produktkategorie unterschiedlich viel zahlen. Für Artikel aus den Bereichen Medien, Mode, Sport und Amazon-Geräte werden 2,99 Euro fällig. Bei allen anderen Kategorien berechnet Amazon 3,99 Euro.
Etwas günstiger wird es bei der Lieferung an Abholstationen: Hier verlangt der Onlinehändler nur 1,99 Euro pro Bestellung.
Wer die Versandkosten umgehen will, kann auf ein Prime-Abo zurückgreifen. Damit bleibt der Versand weiterhin kostenlos - und die Pakete kommen in der Regel auch schneller an.