Amazon-Zusteller behielt PS5 einfach für sich

Nur wenige hatten das Glück, sich eine PS5 vorbestellen und beim Launch erhalten zu können. Ein Amazon-Bote betrog aber eine Mutter um die Konsole.

Der Ärger war gewaltig: Jenni Walker hatte sich durch Geduld und Vorbereitung eine PlayStation 5 vorbestellen können, die am europäischen Starttag, dem 19. November 2020, von Amazon geliefert hätte werden sollen. Gedacht war die Konsole für Jennis 16-jährigen Sohn als Geburtstagsgeschenk. Wie eine Überwachungskamera zeigte, fuhr tatsächlich der Lieferwagen am 19. November vor und der Amazon-Zulieferer begann, seine Pakete in der Nachbarschaft zu verteilen.

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Familie verlor PS5 und...

Was die Aufnahmen aber auch zeigen: Beim letzten Paket lud der Bote den Karton wieder in seinen Wagen und fuhr davon, ohne bei Jenni Walkers Wohnung in Oxfordshire in England zu läuten. Auch die nächsten Tage kam keine Konsole an, obwohl sie schon am 19. November hätte da sein sollen. Das ließ schließlich den Familienvater so dermaßen schäumen, dass er die Videoaufnahmen auf Facebook veröffentlichte, trotz Protest seines Sohnes, der dem Boten Ärger sparen wollte.

...der Lieferant seinen Job

Amazon entschuldigte sich schließlich, konnte aber keine der ausverkauften Konsolen nachliefern. Deshalb bekam die Familie ihr Geld plus eine Entschädigung von rund 56 Euro (50 Pfund) zurück. Doch die Familie grub trotzdem beim örtlichen Amazon-Depot nach, wo der Verantwortliche den betreffenden Fahrer auf den Videoaufnahmen erkannte und seine Kündigung versprach. "Der Zusteller wird nicht mehr im Namen von Amazon liefern", hieß es von Amazon zur "Oxford Mail".

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