Rallye-Star kehrt zurück

Amputation drohte! Walkner feiert Sensations-Comeback

Nach seinem Horror-Sturz und dem Karriereende auf dem Motorrad kehrt Dakar-Sieger Matthias Walkner zurück in den Rallye-Sport.
Sport Heute
16.03.2026, 11:22
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Matthias Walkner kehrt zurück in den Rallye-Sport, allerdings nicht mehr auf zwei Rädern. Der Salzburger startet ab Mittwoch bei der Portugal-Rallye erstmals in einem Buggy.

Der 39-Jährige hat seine Motorradkarriere nach seinem schweren Trainingssturz im Dezember 2023 endgültig beendet. Damals erlitt Walkner bei einem Crash in Kalifornien einen komplizierten Trümmerbruch im linken Sprunggelenk und entging nur knapp einer Amputation.

Ganz vom Rallye-Sport lassen kann der Dakar-Sieger von 2018 aber nicht. Sein großes Ziel ist eine Rückkehr zur Rallye Dakar. Dann allerdings im Auto. "Meinem Bein geht es mittlerweile wieder so gut, dass ich schnell Motorrad fahren kann. Aber die hohen Ansprüche, die ich an mich selbst habe, kann ich nicht mehr erfüllen", erklärte Walkner.

Privat sitzt er zwar weiterhin auf dem Motorrad, für den Profisport sei das Risiko aber zu groß geworden.

Dakar-Comeback im Auto geplant

Mittelfristig möchte sich Walkner gemeinsam mit seinem Co-Piloten und Kindheitsfreund Oliver Pyerin für ein Werksteam empfehlen. Erfahrung sammelt das Duo nun in Portugal.

Ein Spitzenergebnis erwartet der Salzburger dort noch nicht. "Die Platzierung ist zweitrangig. Ich trete mit meinem eigenen Buggy an, der vier Jahre alt ist und leistungstechnisch nicht mit den neuesten Fahrzeugen mithalten kann", erklärte Walkner. Ein konkurrenzfähigeres Fahrzeug soll voraussichtlich Ende Mai bei der Rallye in Argentinien zum Einsatz kommen.

Unfall ließ sogar Amputation befürchten

Wie dramatisch der Crash wirklich war, zeigte Walkner bereits kurz nach dem Unfall. Sein Sprunggelenk sei "wie nach einer Landmine" ausgesehen, der Knochen sei in 31 Teile zerbrochen. Insgesamt wurde der Salzburger fünfmal operiert, insgesamt 31 Stunden lang.

Die Schmerzen waren so massiv, dass Walkner damals offen zugab, zeitweise sogar über Sterbehilfe nachgedacht zu haben.

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