Große Trauer in Rallye-Szene

Deutsche Rallye-Größe verunfallt bei Rennen tödlich

Schock für Fans und Veranstalter: Bei der Rallye Hessisches Bergland ist am Samstag Beifahrerin Nina Becker (43) tödlich verletzt worden.
Newsdesk Heute
16.03.2026, 09:05
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Der Unfall passierte laut "Motorsport-Total" schon auf der ersten Wertungsprüfung. Becker war gemeinsam mit Fahrer Sebastian Schemmann in einem Ford Fiesta Rally4 unterwegs, als das Auto von der Strecke abkam und gegen einen Baum krachte.

Nach dem heftigen Aufprall lief die Rettungskette sofort an. Beide Insassen wurden aus dem Wrack geborgen und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht.

Für Becker kam aber jede Hilfe zu spät – sie erlag dort ihren schweren Verletzungen. Schemmann wird weiter stationär behandelt, schwebt laut Veranstaltern aber nicht in Lebensgefahr.

Nach dem Drama wurde die Veranstaltung in Nordhessen sofort abgebrochen. Das Rallyezentrum war in Malsfeld-Ostheim, von dort waren die Teams in den zweiten Lauf der DRC-Saison 2026 gestartet.

In der Rallyeszene ist die Trauer groß. Nina Becker galt als bekannte Größe im deutschen Motorsport und war erste Vorsitzende des Motor Sport Club Emstal e.V. In einer Mitteilung der Serienorganisation wurde ihr Einsatz besonders hervorgehoben. Die 43-Jährige habe für ihre Familie und den Motorsport gelebt, hieß es.

Albert von Thurn und Taxis

Glimpflicher endete dagegen ein schwerer Crash bei der Rebenland-Rallye in Österreich. Dort war auch Albert von Thurn und Taxis in einen Unfall verwickelt. Sein Skoda Fabia RS Rally2 kam auf der vierten Wertungsprüfung von der Straße ab und stürzte rund 50 Meter einen Abhang hinunter.

Er und seine Beifahrerin Jara Hain klagten danach über Rückenschmerzen und kamen zur Kontrolle ins Spital. Beide konnten dieses inzwischen aber wieder verlassen.

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