Nur das richtige Paar Laufschuhe ist wichtig!

Gute Schuhe sind so ziemlich das einzige, was man braucht, wenn man das Laufen etwas intensiver betreiben möchte.
Das Laufen ist eigentlich eine recht unaufwendige Sportart. Man braucht keine sperrigen, oft teuren Geräte, man ist nicht auf geografische oder wettertechnische Besonderheiten angewiesen und man muss für die Ausübung keinem Club beitreten.

Es ist wirklich ganz einfach. Zwei halbwegs gesunde Füße, an denen geeignete Schuhe montiert sind und eine ordentliche Portion Motivation sind vollkommen ausreichend, um zu laufen. In der Stadt, am Land, im Wald, am Strand. In der Früh. Zu Mittag. In der tiefsten Nacht. Bei minus 12 Grad und Schneefall oder bei windstillen 35 Grad Mittagshitze. Egal, es gibt nie eine Ausrede, nicht zu laufen.

Außer, man hat nicht die richtigen Schuhe zur Hand. Denn wenn es etwas gibt, das (ich rede hier von mir, vielleicht ist ja wer anderer Meinung) beim Laufen suboptimal ist, dann die falschen Treter. Warum?

„Mit über hundert Kilogramm auf den Rippen absolvierte ich meine ersten Kilometer in irgendwelchen Laufschuhen"


CommentCreated with Sketch.3 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Belastung, die hier auf den Körper wirkt, muss vor allem von den Knöcheln, den Knien und den Hüften kompensiert werden. Und die strapazierten Gelenke sollten auch bei kurzen Läufen optimal geschützt und entlastet werden. Das schafft man wie? Richtig, mit den richtigen Schuhen.

Stechende Schmerzen

Als ich mit dem Laufen angefangen haben, war mir das nicht ganz bewusst. Mit über hundert Kilogramm auf den Rippen absolvierte ich meine ersten Kilometer in irgendwelchen Laufschuhen. Konsequenter Weise spielten meine Knöchel und meine Knie dieses Spiel nicht lange mit. Starke, stechende Schmerzen verhinderten ein Weiterlaufen. Also konsultierte ich Dr. Google um Rat.

Und der hatte natürlich sofort ein paar Antworten parat. Laufanalyse. Neutralläufer. Überpronierer. Supinierer. Alles klar. Danke für die Sprechstunde. Bei der nächstbesten Gelegenheit begab ich mich also in die Hände eines Experten in einem Fachgeschäft, der mir nach ein paar Metern auf dem Laufband sagen konnte, dass ich bei der Laufbewegung dazu tendiere, leicht nach innen zu knicken. Ich bin also ein Supinierer. Dementsprechend ist es für meine Füße ungleich angenehmer und schonender, mit Schuhen zu laufen, die an den Innenseiten verstärkt sind, um so das Umknicken auszugleichen.

„Probleme mit den Knöcheln oder den Knien gab es seither nie wieder"


Der freundliche Verkäufer hatte dann sofort fünf verschiedene Modelle von verschiedenen Herstellern parat, aus denen ich wählen konnte. Ich entschied mich für mein erstes semiprofessionelles Paar Laufschuhe. Seitdem habe ich mehrere 1.000 Kilometer hinter mir gelassen. Probleme mit den Knöcheln oder den Knien gab es seither nie wieder. (Die Haarbrüche in den Hüftgelenken waren auf etwas anderes zurückzuführen und werden an anderere Stelle thematisiert).

In den mehreren 1.000 Kilometern habe ich bislang sicher über 10 Paar Laufschuhe verschlissen. Die Meinungen gehen da etwas auseinander, man soll die Schuhe alle 500 bis 800 Kilometer austauschen. Wenn man weiß, welche Art von Schuh man braucht, empfiehlt es sich, verschiedene Modelle von verschiedenen Herstellern zu testen. Wie jeder Topf seinen Deckel hat auch jeder Fuß seinen Schuh. Wenn man den einmal gefunden hat, läuft es sich fast wie von alleine.

Alle Infos zum Vienna City Marathon 2019 sowie der Winterlauf-Serie findet man auf der offiziellen Homepage der Veranstaltung.

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