Sie ist zurzeit überall: Melissa Naschenweng tourt gerade quer durch die Medienlandschaft – volle Promo-Power für ihr neues Deluxe-Album "Alpenbarbie – Rosa Dynamit".
Bei "Stöckl" im ORF nahm sie neben Moderatorin Barbara Stöckl Platz. Dabei wurde klar, auch wenn sie sich selbstbewusst als "Alpenbarbie" präsentiert, dass sie damit nicht nur Fans begeistert, sondern auch Neider und Kritiker anzieht.
Vor allem Social Media ist für Melissa längst keine harmlose Bühne mehr, sondern ein Ort, der richtig wehtun kann. Sie erzählte in der ORF-Show offen, dass viele Menschen sie völlig falsch einschätzen, weil ein kurzer TV-Auftritt oder ein Clip auf Instagram nie zeigt, wie jemand wirklich ist: "Oft treffe ich dann Leute, die sagen, in echt bist du ja viel netter, viel lieber, viel schöner... viel bodenständiger. Man hat halt dann nicht die Zeit, bei einem 15-Sekunden-Reel oder 2-Minuten-Fernsehauftritt, sich so zu zeigen, wie man auch ist."
Besonders bitter: Egal, wie sie sich gibt – kritisiert wird sie so oder so. Mal sind die Outfits zu sexy, dann ist sie plötzlich zu brav: Nach einem Winter-Video im Rollkragenpulli neben ihrer Oma musste sie sogar lesen: "...ob meine Oma sich keine Heizung leisten kann, da hab ich mir dann auch gedacht, man kann es halt nicht jedem recht machen. Mit einem Rollkragenpullover, das passt ihnen auch nicht."
Und die Dauer-Angriffe bringen sie an die Grenzen – besonders am Anfang ihres Erfolges musste sie den Umgang damit lernen: "Man wird so angegriffen, man wird teilweise so beschimpft. Damit umzugehen, ist eigentlich auch eine richtig große Herausforderung gewesen. Ich habe halt nicht die Möglichkeit, zu jedem hinzugehen und zu sagen, so bin ich. Und entweder man mag mich, oder man mag mich nicht, aber diese Beschimpfungen, da find ich schon... Social Media ist ein Fluch und Segen zugleich."