Angst vor Virus! Streif wird weiträumig eingezäunt

Die Hahnenkamm-Rennen finden heuer ohne Fans statt
Die Hahnenkamm-Rennen finden heuer ohne Fans stattgepa
Der Ski-Klassiker im Zeichen des Coronavirus! Kommendes Wochenende steigen die Rennen in Kitzbühel. Strenge Maßnahmen sollen Sicherheit garantieren.

Grünes Licht für die 81. Hahnenkammrennen in Kitzbühel. Zwei Abfahrten und ein Super-G steigen ab Freitag in der Gamsstadt. Das bestätigte Tirols Landeshauptmann Günter Platter am Sonntag. "Es ist mit gutem Gewissen vertretbar", meinte er.

Bevölkerungstests im Bezirk Kitzbühel hätten keinen Verdacht auf weitere Fälle der Virus-Mutation B.1.1.7, die zuvor Rennen in Wengen und Kitzbühel nicht zuließ, gebracht. Die Variante des Virus gilt als noch ansteckender und breitet sich derzeit in ganz Europa aus.

"Es gibt keinen Grund, die Rennen abzusagen", stellte aber ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel klar. "Die Ski-Blase funktioniert. In den vergangenen Wochen gab es bei den von uns veranstalteten Rennen keinen einzigen Corona-Fall. Es gibt keine Gefahrenlage." Nachsatz: "Wir müssen aber aufpassen, dass es keine Partys gibt."

Auch für Kitz-Rennchef Michael Huber steht die Gesundheit "ganz oben". Er kündigte an, die Streif "weiträumig einzäunen" zu lassen. Grund für die Maßnahme: Es soll sichergestellt werden, dass nicht nur der Zielraum frei von Fans bleibt, sondern auch direkt an der Piste keine Menschengruppen stehen.

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